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Fußball VfL Osnabrück muss sich trotz Relegations-Heimsieg steigern
Sport Fußball VfL Osnabrück muss sich trotz Relegations-Heimsieg steigern
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14:16 25.05.2013
Der VfL Osnabrück hat das Relegations-Hinspiel gegen Dynamo Dresden mit 1:0 gewonnen. Quelle: dpa
Osnabrück

Von einer Vorentscheidung im Kampf um die erhoffte und wohl lebensnotwendige Zweitligarelegation will beim VfL Osnabrück noch niemand etwas wissen. Dafür genügte die gezeigte Leistung beim glücklichen, aber nicht unverdienten 1:0 (1:0) am Freitagabend gegen Dynamo Dresden einfach nicht aus. „Wir wissen, dass wir uns steigern müssen“, erkannte Alexander Ukrow, der Interimscoach des Drittliga-Dritten Osnabrück.

Dem VfL steht am Dienstag (20.30 Uhr) noch einmal eine riesige Herausforderung im Rückspiel beim Noch-Zweitligisten bevor. „Wir müssen mehr Fußball spielen, um da zu bestehen“, unkte Ukrow, der dem VfL binnen zwei Wochen den Glauben an den Aufstieg zurückgab und bei den Spielern die schon sprichwörtliche Kampfkraft neu entfachte.

Vor zwei Wochen lag der finanziell schwer angeschlagene VfL auch sportlich am Boden. Nach dem 0:1 am vorletzten Spieltag bei Arminia Bielefeld war die Stimmung im Keller. Osnabrück war vom Relegationsrang gerutscht und konnte den Aufstieg nicht mehr aus eigener Kraft schaffen. VfL-Kultfigur und -Chefcoach Claus-Dieter Wollitz gingen nach eigenem späteren Bedauern „die Gäule durch“.

Ob seiner Enttäuschung über das Ergebnis verkündete er seinen längst gefassten Entschluss, zum Ende der Saison unabhängig von der Ligenzugehörigkeit zurückzutreten. Zu groß waren offensichtlich die Differenzen mit Teilen des Präsidiums. Dieses, wie auch das Umfeld, das immer noch an den Aufstieg glaubte und sich auch aus finanziellen Gründen daran klammerte, war zutiefst irritiert. Wollitz musste sofort gehen. Ukrow kam und führte den VfL erst zum 4:0 am letzten Spieltag gegen Aachen und nun zum 1:0 gegen Dresden durch das Tor von Gaetano Manno (43. Minute).

Hält die Serie, ist Osnabrück nach zwei Jahren dritter Liga am Dienstag wieder zweitklassig. Seit Einführung der Zweitligarelegation 2009 setzte sich stets der Drittligist durch. Die Niedersachsen mussten dies bereits 2009 (gegen Paderborn) und 2011 (eben gegen Dynamo) selbst schmerzlich erfahren.

„Natürlich erwartet uns noch einmal ein Hexenkessel“, sagte Defensivspieler Alexander Krük. Das Stadion in Dresden wird mit über 30 000 Zuschauern ausverkauft sein. Dynamo gewann im Zweitligaendspurt die letzten vier Heimspiele allesamt. „Wir schaffen es“, bekräftigte Dresdens Sportlicher Leiter Steffen Menze daher.

Damit der VfL in Dresden besteht, versucht Präsident Christian Kröger den Anhang zu mobilisieren. „Wir wollen viele Jungs in Dresden haben. Das ist wichtig. Die Mannschaft braucht die Unterstützung“, bekräftigte Kröger.

dpa

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