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Fußball Greenpeace-Aktion in Basel hat Nachspiel
Sport Fußball Greenpeace-Aktion in Basel hat Nachspiel
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09:07 02.10.2013
Beim Champions-League-Spiel am Dienstag in Basel seilten sich Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace vom Stadiondach ab und entrollten einen großen Banner. Quelle: dpa
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Basel

Die spektakuläre Aktion der Umweltschutzorganisation Greenpeace beim Champions-League-Spiel zwischen dem FC Basel und Schalke 04 (0:1) hat ein Nachspiel. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) will nach den Vorgängen vom Dienstagabend im St.-Jakob-Park prüfen, ob ein Disziplinarverfahren einleitet wird. „Der Vorfall ist vom Schiedsrichter und dem UEFA-Delegierten im Spielbericht vermerkt worden. Die UEFA wird alles untersuchen und dann entscheiden, wie es weitergeht“, sagte ein UEFA-Sprecher nach der Partie.

Greenpeace-Aktivisten hatten sich in der 5. Spielminute vom Dach des Stadions abgeseilt. Mit einem riesigen Transparent protestierte die Umweltorganisation vor den Augen von UEFA-Präsident Michel Platini gegen den russischen UEFA- und Schalke-Sponsor Gazprom wegen Bohrungen in der Arktis. Der spanische Schiedsrichter Alberto Undiano Mallenco musste das Spiel etwa fünf Minuten unterbrechen, ehe es weitergehen konnte.

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Während sich die Trainer Murat Yakin (Basel) und Jens Keller (Schalke) zu dem Zwischenfall nicht äußern mochten, verriet Schalkes Manager Horst Heldt durchaus Sympathien für Greenpeace. „Es ist wichtig, dass es Organisationen gibt, die sich für diese Dinge einsetzen. Es gibt viele Themen, die sie angreifen“, sagte Heldt.

dpa

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