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Fußball Tritt Dirk Dufner die Schmadtke-Nachfolge an?
Sport Fußball Tritt Dirk Dufner die Schmadtke-Nachfolge an?
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15:50 23.04.2013
Ist Dirk Dufner im Anflug? Der SC Freiburg hat sich von dem Fußballmanager getrennt. "Er ist jetzt frei", sagt Martin Kind. Quelle: dpa
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Hannover

Fußball-Bundesligist SC Freiburg hat den Vertrag mit Sportdirektor Dirk Dufner aufgelöst. "Es gab eine einvernehmliche Trennung mit sofortiger Wirkung", sagte ein Vereinssprecher am Montag und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht von "Bild.de". "Wir haben uns ganz fair getrennt. Es war vorbildlich. Ich kann hier ruhigen Gewissens gehen. Jetzt ist Zeit für etwas Neues", wurde Dufner von "Bild.de" zitiert.

Martin Kind: "Ich werde mit ihm sprechen"

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Der Manager gilt als Nachfolgekandidat für Jörg Schmadtke bei Bundesliga-Konkurrent Hannover 96. Dessen Präsident Martin Kind hatte betont, keinen Manager aus einem bestehenden Vertragsverhältnis zu holen. Für Kind ist Dufner deshalb eine denkbare Lösung. "Er ist jetzt frei. Ich werde mit ihm sprechen", sagte Kind der HAZ. Dies soll wahrscheinlich am Mittwoch geschehen. Am Montag habe er mit Dufner Kontakt gehabt. "Er hat ganz gute Chancen", Dufners Profil für diese Aufgabe sei okay.

Der bisherige Freiburg-Manager gehört laut Kind jedoch nicht zu den Kandidaten, die sich bei ihm schriftlich beworben haben. Von der Vielzahl sei er sehr überrascht, unter den Bewerbern seien Namen, die auf dem deutschen Fußballmarkt für Bekanntheit und Qualität stünden. Etwa zehn kämen für die engere Auswahl in Betracht. "Ich führe da noch Gespräche", sagte Kind, der hofft, noch in dieser Woche eine Entscheidung in der Nachfolge für Jörg Schmadtke treffen zu können. "Je eher, desto besser."

In der vergangenen Woche hatten Kind und der bisherige 96-Manager Jörg Schmadtke sich auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Der Sportmanager war seit 2009 in Hannover tätig und verantwortlich für die erfolgreichen Transfers der vergangenen Jahre.

In Freiburg übernimmt der Scout

Dufners Aufgaben in Freiburg übernehmen kommissarisch der Chef der Scouting-Abteilung, Klemens Hartenbach, und der Leiter der Freiburger Fußballschule, Jochen Saier. Dies teilte der Club mit. Hartenbach und Profi-Coach Christian Streich kennen sich seit langem. Als Streich noch die A-Jugend des Sportclubs betreute, war Hartenbach sein Co-Trainer. Zwischen Streich und Dufner dagegen gab es seit längerer Zeit Spannungen - was der Trainer am Sonntagabend nach dem 1:2 in der Bundesliga gegen den VfB Stuttgart aber dementierte. "Es werden irgendwelche Dinge kolportiert, die der Wahrheit überhaupt nicht entsprechen", sagte Streich in der SWR-Sendung "Sport im Dritten". "Der Dirk und ich sind gute Kollegen."

Vor gut einer Woche hatte der SC-Coach auf die Frage nach seiner Zusammenarbeit mit Dufner mit der Antwort "Ich mache meine Arbeit, er macht seine Arbeit" die Diskussionen allerdings erst ausgelöst. Als eine Ursache für die kolportierten Unstimmigkeiten gelten die Wechsel der Leistungsträger Jan Rosenthal, Max Kruse und Daniel Caligiuri, die durch Ausstiegsklauseln ermöglicht wurden. Auch Johannes Flum verlässt den Verein womöglich nach dem Saisonende. "Es ärgert ihn, und das ist auch okay. Aber nach zwei Wochen muss auch mal wieder gut sein", hatte Dufner der "Bild"-Zeitung gesagt.

Kontakte zu Hannover 96 dementierte Dufner. Dem TV-Sender Sky sagte der 45-Jährige: "Aus meiner Sicht ist da nichts dran. Es hat keinen Kontakt gegeben."

dpa/fe