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Fußball „Stinkefinger": FIFA ermittelt gegen Hitzfeld
Sport Fußball „Stinkefinger": FIFA ermittelt gegen Hitzfeld
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20:54 13.10.2012
Im Länderspiel der Schweiz gegen Norwegen hatte es viel Aufregung gegeben - besonders bei Ottmar Hitzfeld (rechts). Quelle: dpa
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Berlin/Bern

Der war nach dem 1:1 vor allem von Schweizer Seite heftig kritisiert worden. Am Samstag kursierten die Bilder der Aktion im Internet. Der frühere Bundesliga-Trainer meinte, die Aktionen in der Halbzeit und nach Abpfiff des 1:1 habe sich selbst gegolten, „weil ich stinksauer war über mich, und weil wir die drei Punkte nicht gewonnen haben“.

Die FIFA leitete am Samstagabend eine offizielle Untersuchung ein. Die Disziplinarkommission des Weltverbandes forderte den Spielbericht von Schiedsrichter Borbalan an. Hitzfeld droht eine Sperre. „Was für Konsequenzen soll es haben? Man kann mich nicht bestrafen, wenn ich gegen mich den Stinkefinger mache“, meinte der frühere Erfolgscoach von Borussia Dortmund und dem FC Bayern. Dennoch entschuldigte er sich: „Das war eine unnötige Geste und es tut mir leid.“

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Erst vor wenigen Tagen war Trainer René Girard vom französischen Meister Montpellier HSC wegen seines „Stinkefingers“ gegen Huub Stevens vom FC Schalke 04 in der Champions League für ein Spiel sowie ein weiteres auf Bewährung verurteilt worden.

dpa/sag

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