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Fußball Schalke geht gegen viagogo vor
Sport Fußball Schalke geht gegen viagogo vor
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12:10 24.09.2013
Die Fans hatten massiv gegen den Vertrag mit viagogo protestiert.
Die Fans hatten massiv gegen den Vertrag mit viagogo protestiert. Quelle: dpa
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Gelsenkirchen

Der Club geht davon aus, dass eine Entscheidung im ersten Halbjahr 2014 fallen wird. Schalke hatte den Kontrakt mit dem Unternehmen „wegen nachweislicher Vertragsverletzungen“ am 9. Juli fristlos gekündigt. Damit waren die Gelsenkirchener dem Wunsch zahlreicher Vereinsmitglieder gefolgt, nicht mit dem Ticketportal zu kooperieren. Der ursprünglich geschlossene Dreijahresvertrag hätte den Schalkern 3,6 Millionen Euro gebracht.

Der Schalke-Vorstand erklärte Äußerungen von viagogo-Deutschlandsprecher Steve Roest in einer TV-Sendung des Westdeutschen Rundfunks für „unwahr“. Die Roest-Einlassungen, die sich auf einen angeblich stark erweiterten Vertrag bezogen, seien „unwahr“ und würden „einmal mehr deutlich bestätigen, dass mit diesem Unternehmen keine partnerschaftliche Zusammenarbeit möglich ist“, teilte der Bundesligist auf seiner Internetseite mit.

Schalke habe unter seinen Mitgliedern „zu keiner Zeit“ Unwahrheiten über Vertragsinhalte mit dem Unternehmen verbreitet. „Im Gegenteil: Wohlwissend um die Sensibilität dieser Vereinbarung, war es dem Vorstand von Anfang an wichtig, Transparenz zu zeigen und die Inhalte zu erklären.“ Vielmehr habe viagogo den Verein „massiv unter Druck gesetzt“ und mehr Ticketkontingente für Spiele gefordert.

dpa

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