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Fußball Pep Guardiola wird im Sommer neuer Bayern-Trainer
Sport Fußball Pep Guardiola wird im Sommer neuer Bayern-Trainer
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18:28 16.01.2013
München

"Pep Guardiola ist einer der erfolgreichsten Trainer der Welt und wir sind sicher, dass er nicht nur dem FC Bayern, sondern auch dem deutschen Fußball viel Glanz verleihen kann", sagte Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge am Mittwoch in München. Seit Wochen wurde beim Branchenprimus bereits über die Ablösung von Heynckes im Sommer spekuliert, Startrainer Guardiola galt als vielversprechendster Nachfolgekandidat. Die Verpflichtung Guardiolas hatte der FC Bayern selbst zuletzt aber noch vehement bestritten.

Für zusätzliche Verwirrung sorgte am Mittwochvormittag eine Videobotschaft von Guardiola. Er hoffe, in Zukunft einmal als Trainer oder Manager in der Premier League arbeiten zu können, sagte der 41-Jährige in einer Videogrußbotschaft an den englischen Fußballverband FA, die dieser auf seiner Internetseite veröffentlicht hatte. "Als Spieler konnte ich meinen Traum, dort zu spielen, nicht realisieren", erklärte Guardiola – nun aber wolle er bald England-Erfahrung sammeln. "Ich will die Fans spüren, das Umfeld, die Medienwelt, den Stil der Spieler und alles", sagte er und bezeichnete die Premier League als "einzigartig". Daraus wird jetzt höchstens etwas, wenn die Bayern in der kommenden Saison in einem internationalen Wettbewerbe auf einen Club von der Insel treffen.

Bis zum Ende der vergangenen Saison hatte Guardiola den FC Barcelona trainiert und dann eine Auszeit angekündigt. Bei den Katalanen hatte er innerhalb von nur drei Jahren 14 Titel geholt. "Als adäquater Nachfolger für Jupp Heynckes kam nur ein Trainer vom Kaliber eines Pep Guardiola infrage", sagte Bayern-Aufsichtsratschef Uli Hoeneß.

Heynckes hatte seine dritte Amtszeit beim FC Bayern im Sommer 2011 angetreten. Schon Mitte 2012 war über einen vorzeitigen Abschied des Trainer-Oldies spekuliert worden – nach dem verlorenen Champions-League-Finale gegen den FC Chelsea hatte sich der 67-Jährige zunächst ausweichend zu seiner Zukunft geäußert und war dann doch geblieben.

dpa/frs

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