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Fußball Leverkusen gewinnt 3:0 gegen Rapid Wien
Sport Fußball Leverkusen gewinnt 3:0 gegen Rapid Wien
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09:24 09.11.2012
Leverkusens Manuel Friedrich (links) und Ömer Toprak feiern nach dem 3:0 gegen Rapid Wien. Quelle: dpa
Leverkusen

Für die seit zwölf Pflichtspielen ungeschlagene Werkself - das einzige Team im Wettbewerb noch ohne Gegentreffer - steht nun am 22. November bei den ebenfalls frühzeitig qualifizierten Ukrainern von Metalist Charkow das Match um den Gruppensieg an. Charkow machte am Donnerstag durch ein 3:1 gegen Rosenborg Trondheim alles klar. Für Schürrle ist Metalist „klar der stärkste Gegner der Gruppe", aber "wir wollen die Gruppe und damit nun auch in der Ukraine gewinnen".

Die Pflichtaufgabe gegen die limitierten Österreicher meisterte der Tabellenvierte der Fußball-Bundesliga ohne zu glänzen und sparte dabei auch Kräfte für die nächsten Partien. „Wir haben über weite Strecken keine gute Leistung gezeigt", kritisierte Trainer Sascha Lewandowski, räumte aber zugleich ein, dass sich seine Schützlinge nach den so anstrengenden Wochen ein derartiges Spiel verdient habe. Die Qualifikation für die nächste Runde "darf uns aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir eine ganze Menge falsch gemacht haben".

Nach vier Erfolgen in Serie stellten die Leverkusener auch gegen den krassen Außenseiter aus der Donau-Metropole früh die Weichen auf Sieg. Nachdem Junior Fernandes eine Flanke von Sidney Sam an die Querlatte geköpft hatte, nickte Hegeler den Abpraller ein. Der Mittelfeldspieler erzielte sein zweites Saisontor - insgesamt stand er erst zum dritten Mal in der Startelf. Fernandes hatte bis dato gar erst einmal von Anfang an gespielt, die Aufstellungsrotation von Samy Hyypiä und Lewandowski ermöglichte ihm die Chance gegen Rapid.

Die Leverkusener Trainer verzichteten im fünften Match innerhalb zwei Woche auf Stefan Kießling und Lars Bender, die geschont wurden. Der zuletzt überzeugende Gonzalo Castro nahm zunächst auf der Bank Platz. Außerdem fehlten die verletzten Daniel Schwaab, Karim Bellarabi und Michal Kadlec. Ein noch wesentlich größeres Lazarett hatte Rapid-Trainer Peter Schöttel zu beklagen, dem im Spiel um die letzte Chance gleich zehn Profis nicht zur Verfügung standen.

Die Wiener Bilanz von null Punkten und 1:8 Toren aus den ersten drei Partien spiegelt sich vor der Pause wider: Rapid agierte wenig kombinationsfreudig und offenbarte vor dem Tor Abschlussschwächen. Am gefährlichsten setzte sich noch Christopher Trimmel in Szene, der per Kopf zweimal knapp scheiterte (5./42.). Kapitän Stefan Kulovits schob den Ball an Keeper Michael Rensing, aber auch am Kasten vorbei (35.).

Leverkusen machte nach der frühen Führung zu wenig, um schon vor der Pause eine Vorentscheidung zu erzwingen. In einer Halbzeit auf insgesamt mäßigem Niveau hatte Ramos Carvajal mit einem frechen Schlenzer gegen die Querlatte die größte Chance für Bayer (12.).

Nach dem Seitenwechsel gehörte die Anfangsphase wieder den Hausherren und auch der Torerfolg blieb nicht aus: Einen Freistoß des eingewechselten Castro köpfte Friedrich vor das Tor, von wo Rapids Terrence Boyd den Ball vor die Füße von Schürrle lenkte. Der Nationalspieler zog volley ab und überwand Torhüter Lukas Königshofer mit einem Aufsetzer. Für die endgültige Entscheidung sorgte Friedrich per Kopf nach Eckball von Castro und Vorlage von Ömer Toprak.

dpa

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