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Fußball Ex-Porsche-Manager Mäuser soll Chef vom VfB Stuttgart werden
Sport Fußball Ex-Porsche-Manager Mäuser soll Chef vom VfB Stuttgart werden
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12:50 05.05.2011
Der VfB Stuttgart soll künftig vom Ex-Porsche-Manager Mäuser geleitet werden. Quelle: dpa
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Der ehemalige Porsche-Manager Gerd Mäuser soll im Herbst neuer Präsident des VfB Stuttgart und damit Nachfolger von Erwin Staudt werden. Das berichteten die „Stuttgarter Nachrichten“ am Donnerstag. „Ich unterliege der Schweigepflicht und kann dazu selbst nichts sagen“, erklärte Mäuser. Der 53 Jahre alte ehemalige Marketing-Chef des Sportwagen-Herstellers sitzt noch im Aufsichtsrat des VfB. Und dieses Gremium ist beim Fußball-Bundesligisten für die Berufung des Präsidenten zuständig.

Dem Zeitungsbericht zufolge möchte der Aufsichtsrats-Vorsitzende Dieter Hundt in Zukunft auch die sportliche Kompetenz der Führungsebene stärken. So soll Ex-Nationalspieler Hansi Müller in das Kontrollgremium gewählt und ein unabhängiges Beraterteam aus den ehemaligen VfB-Profis Jens Lehmann, Karl Allgöwer und Guido Buchwald gebildet werden, das dem neuen Präsidium zur Seite steht. „Von mir gibt es dazu kein Statement“, meinte Müller. „Am Samstag hat der VfB ein ganz wichtiges Spiel gegen Hannover. Und alle anderen Dinge sind deshalb nicht unwichtig, aber im Moment uninteressant.“

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Auch in einer Mitteilung des VfB heißt es: „Es werden tatsächlich Überlegungen zur zukünftigen personellen Zusammensetzung der Vereinsgremien angestellt.“ Oberste Priorität habe aber nach wie vor der Klassenerhalt in der Bundesliga. Der Verein werde sich folglich erst „zu gegebener Zeit zu diesem Thema äußern“.

Die Mitgliederversammlung des VfB, bei der alle wichtigen Weichen für die Zukunft gestellt werden sollen, wird nach Informationen der Zeitung Mitte September stattfinden. Der seit 2003 amtierende Staudt habe dem Aufsichtsrat bereits Anfang des Jahres mitgeteilt, dass er für eine weitere Amtszeit nicht zur Verfügung steht. Der Rückzug des 63-Jährigen gilt in Stuttgart seit Monaten als offenes Geheimnis, auch wenn er offiziell noch einmal betonte: “Über meine Zukunft reden wir erst nach der Saison.“

dpa