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Fußball Europa-League-Spiel in Israel abgesagt
Sport Fußball Europa-League-Spiel in Israel abgesagt
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16:42 21.11.2012
Vorbereitung auf ein Spiel, das nicht stattfinden wird: Die UEFA hat das Europa-League-Spiel zwischen FC Hapoel Kiryat Shmona und dem spanischen Fußball-Erstligisten Athletic Bilbao abgesagt. Quelle: dpa
Bilbao/Nyon

Wegen der Zuspitzung der Lage im Nahen Osten ist in Israel das Europa-League-Spiel zwischen dem FC Hapoel Kiryat Shmona und dem spanischen Fußball-Erstligisten Athletic Bilbao kurzfristig abgesagt worden. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) begründete ihre Entscheidung am Mittwoch mit der „angespannten Sicherheitslage in der Region“.

Über eine Neuansetzung solle bis zum kommenden Wochenende entschieden werden, teilte die UEFA mit. Athletic hatte bei der für Donnerstag vorgesehenen Partie um die Sicherheit seines Teams gefürchtet. Die Basken verschoben am Mittwoch zweimal ihren Abflug nach Israel in der Hoffnung, dass die UEFA das Spiel absagen würde. Die Entscheidung der UEFA kam noch rechtzeitig vor dem Start des von Athletic gecharterten Flugzeugs.

Israel hatte zuvor die Sicherheitsbedenken der Basken zurückgewiesen. Die israelische Botschaft in Madrid betonte nach Angaben der spanischen Nachrichtenagentur Efe, dass die Sicherheit der Athletic-Fußballer und der Fans bei der Partie in Haifa in vollem Umfang gewährleistet sei. Auch die UEFA hatte zunächst keine Gefährdung gesehen.

Der Anschlag auf einen Bus in Tel Aviv dürfte nach spanischen Medienberichten den Ausschlag dafür gegeben haben, dass das Spiel dann doch abgesagt wurde. Das Athletic-Team hatte in Tel Aviv landen und von dort mit dem Bus nach Haifa fahren wollen. Mittelfeldspieler Oscar de Marcos sagte vor der Spielabsage: „Dort herrscht Krieg, und das belastet uns schon ein wenig.“

Fußballerisch messen die Basken dem Duell der noch sieglosen Schlusslichter in der Gruppe I keine große Bedeutung bei. Athletic hat kaum noch Chancen auf einen Einzug in die nächste Runde. Trainer Marcelo Bielsa hatte mehrere Stammspieler, darunter den Torjäger Fernando Llorente, daheim lassen wollen.

dpa

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