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Fußball Ermittlungen gegen Wiederholungstäter Klopp
Sport Fußball Ermittlungen gegen Wiederholungstäter Klopp
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12:20 17.03.2014
Foto: Musste am Wochenende gegen Mönchengladbach auf die Tribune: BVB-Trainer Jürgen Klopp.
Musste am Wochenende gegen Mönchengladbach auf die Tribune: BVB-Trainer Jürgen Klopp. Quelle: dpa
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Dortmund

Jürgen Klopp droht nach seiner neuerlichen Verbannung auf die Tribüne ein sportjuristisches Nachspiel. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Montag der Nachrichtenagentur dpa bestätigte, nimmt der Kontrollausschuss Ermittlungen gegen den Dortmunder Trainer auf. Der Coach war am Samstag beim Spiel des BVB gegen Mönchengladbach (1:2) zum wiederholten Mal in seiner Trainerkarriere der Coaching-Zone verwiesen worden.

"Dass Jürgen Klopp Wiederholungstäter ist, kann Einfluss auf das Urteil des Sportgerichts haben", wurde der Kontrollausschuss-Vorsitzende Anton Nachreiner in der "Bild" (Montag) zitiert. Referee Deniz Aytekin hatte nach eigenem Bekunden in seinem Bericht festgehalten, "das sich Herr Klopp mehrfach unflätig verhalten" habe. Für die Maßnahme des Schiedsrichters brachte der Coach jedoch wenig Verständnis auf: "Ich bin in meinem Leben oft zu Recht bestraft worden. Diesmal nicht", hatte er wenige Minuten nach der Partie kommentiert.

"Ich habe nur gerufen 'Und da pfeifst du nicht?'. Allerdings mit meinem inzwischen weltbekannten Gesichtsausdruck. Dafür kann er mich nicht wegschicken." Auch BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sieht keinen Grund für eine Strafe: "Ich muss Jürgen Klopp in diesem Fall zu 100 Prozent in Schutz nehmen. Er hat niemanden beleidigt. Was Klopp getan hat, machen 17 andere Trainer auch."

Der als Heißsporn bekannte Klopp war zuletzt im Champions-League-Spiel der Borussia beim SSC Neapel nach einem Protest beim 4. Offiziellen aus dem Innenraum verwiesen worden. Die Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union (UEFA) belegte ihn deshalb Anfang Oktober mit einer Sperre von insgesamt zwei Partien. In Deutschland kam Klopp bisher immer mit Geldstrafen davon. Die Gesamtsumme beläuft sich auf 48.000 Euro.

dpa

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