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Fußball Bremen und Schalke ziehen ins Viertelfinale ein
Sport Fußball Bremen und Schalke ziehen ins Viertelfinale ein
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21:09 28.10.2009
Zweikampf zwischen Bremens Naldo (links) und Srdjan Lakic aus Kaiserslautern.
Zweikampf zwischen Bremens Naldo (links) und Srdjan Lakic aus Kaiserslautern. Quelle: lni
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Mit Siegen über Zweitligisten zogen der Titelverteidiger Bremen und der Bundesliga-Vierte Schalke souverän ins Viertelfinale ein. Werder war beim 3:0 (2:0) gegen den 1. FC Kaiserslautern nie in Gefahr, und die Königsblauen gewannen bei 1860 München ebenfalls locker 3:0 (1:0). Am späten Abend wurde Rekordpokalsieger Bayern München von Eintracht Frankfurt auf die Probe gestellt. 1899 Hoffenheim war gegen den Zweitligisten TuS Koblenz klar favorisiert.

Bremen qualifizierte sich schon zum 28. Mal für das Viertelfinale. Seit dem 13. April 1988 ist der sechsmalige Pokalsieger zuhause in „seinem“ Wettbewerb ungeschlagen. Petri Pasanen (27.) und Tim Borowski (39.) sorgten vor 24.094 Zuschauern bereits vor der Pause für die Vorentscheidung. Torsten Oehrl stellte den Endstand her (76.).

Trainer Thomas Schaaf landete mit seiner „Mini-Rotation“ einen Volltreffer. Der Finne Pasanen durfte für Sebastian Boenisch auflaufen, Ex-Nationalspieler Borowski erhielt eine Bewährungschance an Stelle des jungen Philipp Bargfrede. Pasanen machte mit seinem Kopfballtor aus kurzer Distanz nach einem verunglückten Fernschuss von Marko Marin ebenso Werbung für sich wie Borowski, der eine Flanke von Aaron Hunt aus kurzer Distanz einnickte.

Schalke löste seine Pflichtaufgabe ohne Glanz und zog zum 25. Mal in die Runde der letzten Acht ein. Rafinha (18.) und Benedikt Höwedes (48./81.) bescherten dem finanziell klammen Klub weitere rund 1,5 Millionen Euro für die allzu leere Kasse.

Vor der enttäuschenden Kulisse von 28.500 Zuschauern in der Münchner WM-Arena war Schalke immer Herr der Lage, ohne allerdings an seine Leistungsgrenze gehen zu müssen - dafür war das Spiel des Außenseiters aus München zu harmlos. So genügte den Königsblauen der ein oder andere Zwischenspurt, um das Spiel zu entscheiden und sich die von Magath geforderte Einnahme („können wir gebrauchen“) zu sichern.

Am Dienstag hatten sich Borussia Dortmund (2:3 beim Drittligisten VfL Osnabrück) und der VfB Stuttgart (0:1 beim Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth) blamiert. Neben Osnabrück und Fürth qualifizierten sich der Zweitligist FC Augsburg (5:0 gegen den MSV Duisburg) und als einziger Bundesligist der 1. FC Köln (3:0 beim Viertligisten Eintracht Trier) für das Viertelfinale am 9. bzw. 10. Februar 2010. Das Finale wird am 15. Mai im Berliner Olympiastadion ausgetragen.

lni

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