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Fußball 1. FC Köln schießt St. Pauli tiefer in Abstiegsnot
Sport Fußball 1. FC Köln schießt St. Pauli tiefer in Abstiegsnot
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07:34 19.02.2013
Der FC St. Pauli musste sich dem 1. FC Köln mit 0:1 geschlagen geben. Quelle: dpa
Hamburg

Der 1. FC Köln hat seine Aufholjagd in der 2. Fußball-Bundesliga fortgesetzt und den FC St. Pauli noch tiefer in Abstiegsnot gebracht. Gegen am Ende neun Hamburger behielt die Elf des bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte gefeierten Ex-St. Pauli-Trainers Holger Stanislawski am Montag mit 1:0 (1:0) die Oberhand und hält damit weiter Kurs auf Relegationsplatz drei.

Vor der Rekordkulisse von 29 063 Fans im erstmals seit der Fertigstellung der neuen Gegengerade ausverkauften Millerntor-Stadions traf Christian Clemens (3. Minute) für die seit nun zehn Partien unbesiegten Rheinländer. St. Pauli blieb zum fünften Mal nacheinander ohne Dreier und verlor neben den Punkten auch die beiden Innenverteidiger Markus Thorandt (43.) und Florian Mohr ((90.) wegen wiederholten Foulspiels durch eine Gelb-Rote Karte.

„Das war ein Zweitliga-Spiel, wo alles drin war. Torchancen, packende Situationen, Stimmung - ein richtigig geiler Fußball-Abend mit dem besseren Ende für uns“, sagte Stanislawski, dem das Schicksal seines Ex-Clubs nicht egal ist: „Dass ich eine Verbundenheit zu dem Verein habe, steht außer Frage. Trotzdem habe ich meinen Job zu machen. Natürlich tut es mir weh, dass St. Pauli da unten steht.“ Sein Gegenüber Michael Frontzeck war indes trotz der Niederlage mit dem Auftritt seiner Elf zufrieden: „Wie sich die Mannschaft präsentiert hat, war aller Ehren wert.“

Die Gäste gingen mit der ersten Chance in Führung, als Clemens einen Freistoß an der schlecht postierten Mauer vorbei ins kurze Eck schlenzte. Torwart Philipp Tschauner sah dabei nicht gut aus. Erst allmählich kam St. Pauli in die Gänge, doch Daniel Ginczek (10./37.) und Florian Kringe (39.) konnten ihre Möglichkeiten nicht nutzen.

Dezimiert, aber hochmotiviert versuchten die über den Feldverweis verstimmten Hanseaten nach der Pause die Wende herbeizuführen. Trotz eines Feldspielers weniger drängten die Norddeutschen gegen die über weite Strecken zu passiven Gäste vehement auf den Ausgleich, vermochten dabei aber ihre Einschussmöglichkeiten nicht zu nutzen. Auf der anderen Seite ließ Köln die ein oder andere Konterchance aus.

dpa

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