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Wissen Wissenschaftler entdecken das "Laber-Gen"
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11:20 21.06.2016
Sie redet, und redet, und redet: Wissenschaftler in den USA haben herausgefunden, dass unser Drang zur Kommunikation genetisch veranlagt ist. Quelle: dpa
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Athens/Georgia

Wer zu wenig von diesem Gen in sich trägt, ist nach Meinung der Forscher ein eher verschlossener Mensch, mitunter sogar autistisch veranlagt. Wer jedoch zu viel davon hat, ist extrem kontaktfreudig, redet gerne und viel. Entscheidend dabei ist nach Ansicht der Wissenschaftler das sogenannte Kuschelhormon Oxytocin.

Eine Abänderung der Erbsubstanz (DNA-Methylierung) kann in der Gehirnregion, die das Sozialverhalten steuert, eine eingeschränkte oder verstärkte Aktivität auslösen. Professor Brian Haas, der die Studie leitete, sagt: "Es ist noch weitere Arbeit nötig. Aber wir hoffen, dass unsere Untersuchungen später dazu führen, Medikamente gegen Abnormalitäten im Sozialverhalten zu entwickeln."

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