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13:17 14.11.2012
Mangrovenwälder machen nicht einmal ein halbes Prozent der weltweiten Waldgebiete aus. Trotzdem müssten politische Entscheidungsträger die sogenannten Regenwälder der Küsten besser schützen. Quelle: dpa
Hamilton

Seit 1980 hat die Welt rund ein Fünftel ihrer Mangrovenwälder verloren. Das geht aus einer aktuellen Stellungnahme verschiedener Organisationen der Vereinten Nationen hervor. Mittlerweile machten die tropischen Küstenwälder nur noch eine Fläche von 152 000 Quadratkilometer aus, heißt es darin weiter. Das entspricht nicht einmal der Hälfte der Fläche Deutschlands. Die Experten rufen politische Entscheidungsträger deshalb dazu auf, die Wälder besser zu schützen. Sie fordern, Mangroven in den Kohlendioxid-Emissionshandel miteinzubeziehen und Eigentumsverhältnisse klar zu definieren.

Mangroven sind Bäume, die im Wasser wachsen. Ihre langen Wurzeln sehen aus wie Stelzen. Die Experten unterstreichen die Rolle der Bäume für die Umwelt und den Menschen: Sie speichern Kohlendioxid, liefern Fische und Muscheln und sind ein natürlicher Schutz gegen Bodenerosion. Zudem mindern sie die zerstörerische Kraft von Wellen und Sturmfluten.

Das Dokument mit dem Titel „Die Zukunft der Mangroven sichern“ wurde unter anderem von der Weltuniversität United Nations University, der Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (Unesco) und der Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) veröffentlicht.

dpa

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