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08:20 19.11.2012
Zwei Jungen laufen über von der Dürre aufgebrochene Erde im Dorf Gakong im Norden von Kenia. Die Weltbank warnt eindringlich vor den drastischen Folgen der Erderwärmung. Quelle: dpa
Washington/Potsdam

Die Weltbank warnt eindringlich vor den drastischen Folgen der Erderwärmung. In ihrem jüngsten Klima-Bericht hat sie Regierungen am Sonntag (Ortszeit) weltweit dazu aufgerufen, die rund eine Billion Dollar (etwa 775 Milliarden Euro) schweren Subventionen für Kohle und andere fossile Brennstoffe in alternative Energien umzulenken.

„Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen für die Entwicklung, und wir müssen die moralische Verantwortung dafür übernehmen, im Namen kommender Generationen zu handeln, besonders für die Ärmsten“, sagte Weltbank-Chef Jim Yong Kim in einer Mitteilung. „Eine vier Grad wärmere Welt kann und muss vermieden werden – wir müssen die Erwärmung unter zwei Grad halten.“

Der Report basiert auf einer Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Organisation Climate Analytics in Berlin. Demnach befindet sich die Welt auf einem Kurs, der schon bis Ende des Jahrhunderts zu einer Erderwärmung von vier Grad Celsius führen dürfte.

Die dadurch verursachten Risiken liegen nach Angaben des PIK außerhalb der Erfahrung unserer Zivilisation: „Dazu zählen Hitzewellen, besonders in den Tropen, ein Hunderte Millionen Menschen betreffender Anstieg des Meeresspiegels und Missernten, welche die globale Ernährungssicherheit gefährden.“ Der Meeresspiegel könnte nach Angaben der Forscher um bis zu 100 Zentimeter ansteigen – besonders vor Ländern wie den Philippinen, Mexiko und Indien.

„Der einzige Weg, dies zu vermeiden, ist ein Bruch mit den vom Zeitalter fossiler Brennstoffe geprägten Mustern von Produktion und Konsum“, sagte PIK-Direktor Hans Joachim Schellnhuber. Er mahnte, eine Erwärmung über zwei Grad könne sogenannte Kipp-Effekte mit unumkehrbaren Folgen auslösen. So führe eine bestimmte Temperaturerhöhung bei wichtigen Getreidesorten zu großflächigen Ernteausfällen. Auch könne das Eisschild Grönlands unwiderruflich schmelzen.

dpa

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