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Wissen Umfrage zum Liebesaus: “Wohin mit dem Kind?" beschäftigt die meisten
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11:02 25.10.2019
Upset frustrated little girl tired of parent fight, toddler daughter holding toy dreaming that family conflicts would stop, suffering from mother and father quarrels, bad family relationship, break up Quelle: Getty Images/iStockphoto
Hannover

Eine Trennung läuft selten schön ab. Oft schmerzt sie, weil man den Partner verliert, der einem viel bedeutet hat. In dieser emotionalen Situation muss man sich dann auch noch Gedanken über organisatorische Punkte machen. Sind Kinder Teil der Beziehung, stellt sich die Frage: Wer übernimmt die Hauptbetreuung? Andere müssen sich überlegen, wo das gemeinsame Haustier unterkommt oder wie man mit bereits geplanten Reisen umgeht. Laut einer aktuellen Parship-Umfrage sind Kinder die größte Herausforderung bei einem Liebesaus.

Thema Kinder: Konfliktpotenzial bei Befragten mittleren Alters

In der Umfrage der Online-Partnervermittlung wurden mehr als 2.800 Partnersuchende befragt. 69 Prozent der Befragten sagen, dass sie sich nach dem Beziehungsende vor allem die Frage stellen, für welches Sorgerechtsmodell sie sich entscheiden. Gerade für die 30- bis 39-Jährigen und 40- bis 49-Jährigen ist es wichtig, über diese große Herausforderung zu sprechen. Es muss geklärt werden, wo die Kinder hauptsächlich leben und wie mit ihnen umgegangen werden soll.

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Finanzfragen mit zunehmendem Alter wichtiger

Auch beim gemeinsamen Heim gibt es bei vielen Befragten Redebedarf. 56 Prozent finden es schwierig, mit dem oder der Ex zu entscheiden, wer aus dem gemeinsamen Zuhause ausziehen muss. Für einige Paare ist auch der Punkt Finanzen ein Streitthema. 24 Prozent der 18- bis 29-Jährigen findet das Thema rund ums gemeinsame Konto wichtig – bei den 40- bis 49-Jährigen sind es sogar 28 Prozent. Geld scheint also im zunehmenden Alter wichtiger zu werden.

Wenig Konflikte bei Haustieren und Reisen

Wenig Konflikte gibt es hingegen bei Haustieren und gemeinsam geplanten Reisen. Nur 17 Prozent aller Befragten finden, dass es herausfordernd sei, eine Lösung für Hund, Katze oder Maus zu finden. So friedlich läuft es bei den Befragten auch ab, wenn es um gemeinsam geplante Urlaube geht. Gerade einmal sechs Prozent sagen, es sei kritisch, über Reisen zu sprechen, die erst nach der Trennung anstehen. Ob Kinder, Haustiere, Finanzen oder Reisen – jeder elfte Befragte (neun Prozent) findet sogar, dass keiner der Faktoren das Beziehungsende erschwert.

Von David Sander/RND

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