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08:58 10.07.2009
Die Escoffier-Suppe habe in etwa die gleichen Zutaten wie eine Champignon-Creme-Tütensuppe von Maggi. Quelle: Symbolfoto: Frank Wilde
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Diese wird vom Spitzenkoch Alfons Schuhbeck präsentiert. Dabei handele es sich um „Standard-Industrieware vollgestopft mit Zusatzstoffen“, sie werde aber überteuert als Feinkost verkauft, kritisierte Foodwatch. Die Organisation stellt das Produkt auf ihrer Website „abgespeist.de“ vor, auf der Foodwatch Werbelügen anprangert.

Die Escoffier-Suppe habe in etwa die gleichen Zutaten wie eine Champignon-Creme-Tütensuppe von Maggi - koste aber gleich dreimal so viel, kritisierte Foodwatch. Verkauft werde die angebliche Feinkost-Suppe in zwei Dosen, deren Inhalt der Käufer zusammenrühren muss. Die eine Dose enthalte das normale Suppenpulver, die andere lediglich Wasser - mit Salz, Gewürzen und Geschmacksverstärker. Dies werde als „Fond“ vermarktet, kritisierte die Leiterin der abgespeist.de-Kampagne, Anne Markwardt.

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„Unter dem Namen Escoffier wird mit Zusatzstoffen vollgepumpte Standardware überteuert als Feinkost verkauft und den Verbrauchern das Geld aus der Tasche gezogen“, sagte Markwardt der Nachrichtenagentur AFP. Dies sei typisch für die Produkte der Reihe: Im Angebot sei Fischfond mit Rindfleischextrakt, Buttersauce ohne Butter, eine Würzpaste aus Glutamat. Mit Blick auf die Suppe sagte Markwardt, Schuhbeck sei sich „nicht zu schade, den Leuten zu horrenden Preisen Wasser in Dosen zu verkaufen.“ Escoffier ist eine Marke von Kattus, das wiederum zum Gewürze-Konzern Fuchs gehört.

Foodwatch wendet sich mit der Kampagne abgespeist.de gegen irreführende Werbepraktiken von Lebensmittelherstellern. Dazu stellt die Organisation auf ihrer Internetseite regelmäßig Produkte vor, die nach ihren Angaben nicht halten, was sie versprechen.

AFP