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Wissen Scheuernde Oberschenkel: Was ein Deostick noch alles kann
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11:39 26.06.2019
Helfer gegen Achselschweiß? Nicht nur. Deos können viel mehr. Quelle: belchonock/iStockphoto
Hannover

Sommer, Sonne, Schweißgeruch – da hilft nur ein Deo. Deodorants zählen zu den am meisten verkauften Kosmetikprodukten der Welt. Allerdings wissen viele Nutzer oftmals nicht, was noch alles in dem Produkt steckt. Ein Deo hilft nämlich nicht nur gegen Schweißgeruch in den Achselhöhlen, sondern ist auch ein gutes Hilfsmittel in vielen anderen Lebenslagen. Ein Deo ist sozusagen ein Alleskönner. Hier kommt ein Überblick:

Klebrige und scheuernde Oberschenkel: Deo hilft

Lange war es ein Tabu-Thema, über das niemand sprach: Bei vielen Frauen scheuern beim Gehen die Oberschenkel aneinander. Das hat nicht unbedingt etwas mit dem Körpergewicht zu tun, sondern ist häufig einfach anatomisch bedingt. Unangenehm ist das Scheuern jedoch vor allem im Sommer, wenn Kleider getragen werden und die Haut aufgrund der Hitze vom Schweiß leicht klebrig wird. Die Lösung dagegen ist, wenn man sie einmal kennt, aber ganz einfach: Einfach mit dem Deo-Roll-On-Stift mehrmals über die Innenseiten der Oberschenkel fahren – und nichts klebt oder scheuert mehr. Anwendbar ist offenbar auch eine Creme. Der einzige Nachteil: Man muss diese Prozedur mehrmals am Tag, je nach Bedarf wiederholen.

Schweiß unter der Brille: Mit Deo rutscht nichts

Bei schweißtreibenden Temperaturen bleibt irgendwann auch die Brille nicht mehr an der richtigen Stelle auf der Nase. Ein Deo kann helfen: Einfach einmal über die Stelle, an der die Brille sitzt, rollen, und schon ist die Schweißproduktion dort ein wenige ausgebremst. Selbstverständlich ist dieser Tipp je nach Wetterlage nicht immer sicher, oder die Anwendung muss wiederholt werden – helfen kann die Anwendung aber schon.

Mückenstich: Deos stillen den Juckreiz

Deos mit Aluminiumsalzen sind wegen der möglicherweise krebserregenden Substanzen mittlerweile umstritten. Allerdings soll die Substanz eine reine Wohltat sein, sobald man einen Mückentstich mit einem aluminiumsalzhaltigen Deodorant einreibt oder besprüht: Das Antitranspirant wirkt nach Meinung viele Anwender auch gegen den Juckreiz – und beruhigt die Haut zumindest eine Zeit lang.

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Deos: Die Gewinner und Verlierer gegen Achselschweiß

Schweißfüße: Mit Antitranspirant vorbeugen

Die Kosmetikindustrie ist erfinderisch: Vor allem für die warme Jahreszeit empfehlen zahlreiche Hersteller spezielle Fußdeos gegen Schweißfüße. Diese allerdings werden oftmals erst eingesetzt, wenn die Füße in Sneakers oder anderen geschlossenen Schuhen bereits leicht zu müffeln anfangen. Hat schon mal jemand probiert, die Füße einfach vorher mit einem normalen Sprühdeo zu behandeln? Das funktioniert nämlich ganz genau so. Nebenbei könnte die Behandlung auch noch Blasen beim Einlaufen neuer Schuhe verhindern: Da die Haut durch den Einsatz des Deos weich und rutschig wird, ist die Haut weniger anfällig für Verletzungen und Abrieb – und somit für Blasen.

Pickel adé: Das Deo als Aftershave

Zahlreiche milde Deos beinhalten nicht nur schweiß-hemmende Stoffe, sondern auch Inhaltsstoffe, die die Haut beruhigen. Somit eignen sich viele Produkte auch für den Einsatz als Aftershave. Sie können verhindern, dass sich nach der Rasur kleine, entzündete Pickelchen bilden. Doch Vorsicht, Deo-Produkte, die nach der Rasur in den Achselhöhlen einen brennenden Schmerz auslösen, sind zu aggressiv.

Deo vergessen: Was nun?

Wer sein Deodorant nicht dabei hat, kann sich möglicherweise mit einem ganz einfach Trick behelfen: Einfaches Handdesinfektionsmittel hilft ebenfalls gegen die Bildung des Schweißgeruchs. Das zumindest empfiehlt das Magazin woman.at. Ausschlaggebend dafür der in Handdesinfektionsmitteln erhaltene Alkohol. Dieser soll die Bakterien abtöten, die für den Schweißgeruch ursächlich sind.

Von RND

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