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Wissen Rasensamen im Test: So sprießt es auch in Ihrem Garten
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13:30 27.03.2019
Grüner, satter Rasen ist der Traum eines jeden Gartenbesitzers. Quelle: Pixabay (Symbolbild)
Berlin

Frühlingszeit ist Gartenzeit. Bei den ersten Sonnenstrahlen strömen die Hobbygärtner in ihren Garten und richten ihn für die Sommersaison her. Auch der Rasen benötigt wegen des Winters einen neuen Feinschliff. Der Traum eines jeden Gartenbesitzers: ein grüner und satter Rasen. Doch jede Mühe beim Säen, Pflegen und Wässern hilft wenig, wenn die Saatmischung nicht stimmt. Die Stiftung Warentest hat 41 Rasensamenmischungen untersucht. Das Ergebnis: Nur jedes dritte Produkt ist wenig geeignet (Zeitschrift „test“(Ausgabe 04/2019)). Unter die Lupe genommen wurden Rasensorten für schattige oder trockene Lagen, Samenmischungen für die Nachsaat oder Saatgut für Sport- und Spielrasen. Unterm Strich wurden nur 20 von 41 Produkten als geeignet bewertet. Der „Gebrauchsrasen“ von Hornbach enthält beispielsweise keine Sorten, deren Qualität für Gebrauchsrasen durch Studien belegt wurde.

Was bedeutet „RSM-Qualität“?

„RSM“ ist die Abkürzung für „Regel-Saatgut-Mischungen“ – eine Richtlinie zum Mischverhältnis von Saatgut im Garten und Landschaftsbau. Diese Übersicht wird regelmäßig von der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (FLL) veröffentlicht und gilt bei Profis als wichtige Orientierungshilfe.

Samen für den Sport- und Spielrasen

Experten der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (FLL) empfehlen für Spiel- und Sportrasen eine Mischung aus drei Grassamen: Deutsches Weidelgras (Lolium perenne), Gewöhlicher Rotschwingel (Festuca rubra) und Wiesen-Rispengras (Poa pratensis). Entscheidend sei hier die Auswahl der Sorten, die belastbar und nicht zu pflegebedürftig sein sollten. Von den 16 getesteten Produkten der Stiftung Warentest sind nur die Hälfte als geeignet bewertet worden. Empfohlen wird beispielsweise der Sport- und Spielrasen von Aldi-Nord.

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Rasensamen für grünen Rasen im schattigen Bereich

Auch da, wo es schattig ist, soll grünes Gras wachsen. Von den 10 getesteten Produkten wurden nur zwei Rasensamenmischungen als geeignet eingestuft. Das Läger Rispengras (Poa supina) sollte in den Mischungen vertreten sein, da es mit wenig Sonne auskommt und – trotz Schattens – für ein sattes Grün sorgt. Stiftung Warentest empfiehlt hier beispielsweise den Samenmix von Wolf Garten „Schatten & Sonne“.

Von den fünf getesteten Rasensaatmischungen für Trockenbereiche wurden vier Produkte als geeignet bewertet.

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Rasensamen für kahle Rasenstellen

Für jeden Gartenbesitzer sind kahle Stellen auf dem Rasen ein Graus. Um diese Lücken zu schließen, müssen geeignete Nachsaat-Mischungen verwendet werden. 10 Spezialprodukte für das Wiederbegrünen sind von der Stiftung Warentest ebenfalls getestet worden. Im Test gut abgeschlossen hat beispielsweise der Nachsaat-Rasen von Combo Saat. 4 der getesteten Produkte wurden als wenig geeignet oder „mit Einschränkungen geeignet“ bewertet.

Von RND/ js

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