Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Wissen Kyoto-Preis an Wissenschaftler aus USA, Japan und Indien überreicht
Mehr Welt Wissen Kyoto-Preis an Wissenschaftler aus USA, Japan und Indien überreicht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:20 11.11.2012
Der Molekular- und Zellbiologe Yoshinori Ohsumi hat den Kyoto-Preis für seine „bahnbrechenden zellgenetischen Untersuchungen zur Autophagie in Hefen“ erhalten. Quelle: dpa
Tokio

Der hoch dotierte Kyoto-Preis ist am Samstag an drei Forscher aus den USA, Japan und Indien übergeben worden. Die Inamori-Stiftung überreichte dem Informatiker Ivan Edward Sutherland (74), dem Biologen Yoshinori Ohsumi (67) und der Literaturkritikerin Gayatri Chakravorty Spivak (70) die Kyoto-Medaille in der japanischen Universitätsstadt Kyoto. Für ihr Lebenswerk erhielten sie zudem jeweils 50 Millionen Yen - umgerechnet knapp 500.000 Euro.

Der Kyoto-Preis gehört zu den wichtigsten Ehrungen in Kultur und Wissenschaft. Ausgezeichnet wurden bislang unter anderem die Choreographin Pina Bausch, der Philosoph Jürgen Habermas, der Komponist Pierre Boulez und die Primatenforscherin Jane Goodall. Vergeben wird der Preis seit 1984 von der Inamori-Stiftung, die nach dem Gründer des Technologiekonzerns Kyocera benannt ist. Im Juni hatte die Stiftung die diesjährigen Preisträger bekanntgegeben.

Der US-Amerikaner Sutherland wird für seine Arbeit im Bereich der Computergrafik und der Entwicklung interaktiver Benutzeroberflächen geehrt. Der Molekular- und Zellbiologe Yoshinori Ohsumi erhält den Preis für seine „bahnbrechenden zellgenetischen Untersuchungen zur Autophagie in Hefen“. Die dritte Preisträgerin Gayatri Chakravorty Spivak arbeitete unter anderem in der vergleichenden Literaturwissenschaft. Die 70-Jährige setzt sich der Stiftung zufolge zudem für die Alphabetisierung in ländlichen Gebieten ein.

dpa

Wissen Kritik des Wissenschaftsrates - Deutsche Hochschulen vergeben zu gute Noten

Die Examensnote „sehr gut“ in Gießen ist noch lange kein „sehr gut“ in Berlin. Der Wissenschaftsrat beklagt zu große Unterschiede bei der Zensurenvergabe und sieht zugleich eine Inflation von Bestnoten.

10.11.2012
Wissen Erster Seuchenalarm des Jahrhunderts - Vor zehn Jahren schreckte der Sars-Virus die Welt

Weltweit starben vor zehn Jahren etwa 800 Menschen an der Atemwegsseuche Sars – kürzlich sind mindestens zwei Menschen an einem ähnlichen Virus erkrankt. Epidemien bleiben auch in einer hochtechnisierten Welt ein gefährlicher Gegner.

10.11.2012

Sein Bauch wurde dicker und dicker, bis die Ärzte einen Riesentumor in einem Patienten aus Thüringen fanden. Nun ist die schwere Geschwulst entfernt.

09.11.2012