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Wissen Kaffee kann eventuell vor Parkinson schützen
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20:07 17.03.2016
Foto: Ein Hirnforscher untersucht einen Parkinson-Patienten.
Untersuchung eines Parkinson-Patienten. Quelle: Maja Hitij/dpa
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Göttingen

Es gebe neue Belege dafür, dass Koffein und Coffein-ähnliche Substanzen eine schützende Wirkung auf bestimmte Nervenzellen hätten, teilte die Göttinger Universitätsmedizin am Donnerstag mit. Diese Zellen produzieren im Mittelhirn das Hormon Dopamin. Ihr Absterben kann Parkinson auslösen.

Weitere Studien bestätigen Ergebnis

Die Forschergruppe fand heraus, dass Koffein die Sterblichkeitsrate der Nervenzellen deutlich herabsetzt. Auch weitere Studien bestätigen den Angaben zufolge, dass moderater Kaffeegenuss das Risiko vermindern kann, an Parkinson zu erkranken. Koffein werde auch bereits klinisch auf seine Tauglichkeit als Mittel gegen Parkinson getestet.

Gegenwärtig konzentrieren sich die Therapien bei Parkinson ausschließlich auf die Linderung der Symptome. Eine Behandlungsmethode gegen die Ursachen gibt es nach wie vor nicht. Parkinson lässt sich bereits in einem frühen Stadium durch auffällig kurze Schritte, einen schlurfenden Gang oder eine erstarrte Mimik der Patienten erkennen. Mit fortschreitender Erkrankung treten häufig auch Demenzen auf.

epd

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