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01:02 19.11.2015
Das Überleben der Eisbären wird nach Angaben der Weltnaturschutzunion (IUCN) immer stärker durch die Klimaerwärmung gefährdet. Quelle: Greenpeace
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Gland

Das Überleben der Eisbären wird nach Angaben der Weltnaturschutzunion (IUCN) immer stärker durch die Klimaerwärmung gefährdet. Um fast ein Drittel drohe der Bestand von derzeit schätzungsweise 26 000 dieser Raubtiere in den kommenden vier Jahrzehnten zu schrumpfen.

Vor allem die Eisschmelze in der Arktis durch die Erderwärmung, aber auch die Folgen von Öl- und Gasbohrungen machten dem Eisbären (Ursus maritimus) schwer zu schaffen, erklärte die IUCN, die in der Nacht zum Donnerstag eine Aktualisierung der Roten Liste gefährdeter Arten vorstellte.

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Zerstörung der Lebensräume

Darin wird neu auch auf die fortschreitende Zerstörung der Lebensräume zahlreicher Pilzarten sowie auf den Rückgang der Bestände an Knochenfischen im Atlantik und in der Karibik aufmerksam gemacht. Von mittlerweile 79 837 durch Wissenschaftler der IUCN überprüften Arten gelten 23 250 als vom Aussterben bedroht.

Unter den Folgen des Klimawandels würden weit mehr Arten leiden als allein der "ikonenhafte" Eisbär, sagte IUCN-Generaldirektorin Inger Andersen. "Die Regierungen, die beim Klimagipfel in Paris vertreten sind müssen alles tun, um ein Abkommen zu erreichen, das stark genug ist, mit dieser Herausforderung fertig zu werden."

dpa

18.11.2015
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