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Wissen Garten-Grundausstattung: Diese Geräte sind unverzichtbar
Mehr Welt Wissen Garten-Grundausstattung: Diese Geräte sind unverzichtbar
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10:00 23.04.2019
Spaten, Harke oder Rechen: Es ist nicht schwer, die richtige Basisausstattung für den Gartenschuppen zusammenzustellen. Quelle: PhotoSG - stock.adobe.com
Hannover

Angesichts überquellender Werkzeugregale im Baumarkt können Hobbygärtner schnell den Überblick verlieren. Schließlich verhält es sich mit Gartengeräten oft wie mit „Gedöns“ für die Küche: Für fast jeden Handgriff gibt es ein Helferlein. Doch das ist meist völlig unnötig, staubt auf Dauer nur voll, nimmt Platz weg. Dabei ist es gar nicht so schwer, die richtige Basisausstattung für den Schuppen zusammenzustellen. Abhängig ist die zunächst einmal von der Größe des Gartens, der Bodenbeschaffenheit und der Art der Bepflanzung. Und nicht zuletzt von der Körpergröße des Hobbygärtners – schließlich braucht ein hoch gewachsener Gartenfreund beispielsweise beim Umgraben von schweren Böden, bei dem voller Körpereinsatz gefordert ist, eine andere Spatenlänge als ein kleinerer.

In den Gartencentern und Baumärkten gibt es viele Gartengeräte. Auf welche kann der Hobbygärtner aber verzichten? Welche Geräte sind ein absolutes Muss?

Spaten: Der Klassiker unter den Gartengeräten

Der Spaten ist das Basiswerkzeug Nummer eins unter den Gartengeräten. Schließlich würden viele Gartenarbeiten, wie zum Beispiel das kräftezehrende Umsetzen von Sträuchern oder das Ausheben von Teichen, ohne ihn nur schwer von der Hand gehen. Beim Kauf sollten Gärtner vor allem auf Qualität achten – sie entscheidet am Ende über die Lebensdauer des Werkzeuges. Spatenblätter aus minderwertigem Stahlblech mit aufgeschweißter, sogenannter Dülle sollten im Regal stehen bleiben. Sie verbiegen schnell, können schlimmstenfalls während des Gebrauchs brechen. Empfehlenswert dagegen sind Spaten aus rostfreiem Edelstahl. Um Rückenschmerzen zu vermeiden, sollte bei der Arbeit im Grünen auf eine aufrechte Körperhaltung geachtet werden. Deswegen sollte die Länge des Spatenstiels an die Körpergröße angepasst sein. Senkrecht aufgestellt sollte der Spaten mit der Oberkante des Griffs beim Benutzer etwa bis eine Handbreit oberhalb des Bauchnabels reichen.

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Grabegabel: Ein Muss für das Gemüsebeet

Ob zum Umsetzen des Kompostes, als Hilfe beim Teilen von Stauden oder für die Bodenbearbeitung: Unverzichtbar in der Gerätesammlung ist die Grabegabel. Der Naturschutzbund Nabu rät, diese vor allem bei der Arbeit im Gemüsegarten zum Einsatz zu bringen: „Hier ist das Bodenleben reich an Organismen, denen der Spaten schnell der Garaus macht.“ Zudem kann mit der Grabegabel der Boden belüftet werden, ohne dass Wurzelsysteme stark beschädigt werden. Bei der Materialwahl sollten Gartenfreunde auf Eisen oder rostfreien Stahl setzen. Der Stiel dagegen sollte aus Holz sein, gut in der Hand liegen und griffsicher sein.

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Rechen und Harke gehören in jede gut sortierte Gerätesammlung

Zum Zusammenfegen und Aufschichten des Herbstlaubes oder dem Einsammeln von Grasschnitt und kleineren Ästen ist ein Rechen unverzichtbar. Übrigens: Einen echten Rechen erkennen Profis an der fächerförmigen Anordnung der Zinken. Anders ist das bei der sogenannten Gartenharke: Hier stehen die scharfen Zinken gerade in einer Linie (ähnlich wie bei einem Kamm). Sie ist ein Allroundtalent, kommt beim Glätten, Einebnen und Harken zum Einsatz.

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Mit dem „Grubber“ mühelos jäten

Mit dem „Grubber“, auch Gartenkralle oder Dreizack genannt, wird der Boden schonend gelockert, Unkraut entfernt. Auch lässt sich damit mühelos Komposterde oder Dünger einarbeiten, ohne vorhandene Pflanzen zu beschädigen. Mit dem sogenannten Unkrautstecher können dagegen tiefwurzelnde Gewächse wie Löwenzahn beseitigt werden.

Gartenschere: Für den scharfen Schnitt

Ob Gartenfreunde nun die Hecke kürzen, Rosen schneiden oder nur einzelne Äste am Baum kappen wollen – wichtigstes Werkzeug im grünen Reich ist die Schere. Sie kommt im Garten im Grunde ganzjährig zum Einsatz. Es gibt sie in vielfältigen Ausführungen und Größen, je nach Bedarf. Für einen sauberen Schnitt sollten Hobbygärtner auf die besondere Schärfe und eine gute Hebelwirkung des Schneidewerkzeuges Wert legen. Sinnvoll im Schuppen sind neben der kleinen Gartenschere auch Ast- und Heckenscheren.

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Gießkanne mit Brause:Wasser marsch

Vor allem Neubewohner im Beet wollen gegossen werden, damit sie sich häuslich niederlassen, üppig wachsen und blühen können.Unverzichtbar ist daher eine Gießkanne mit Brause. In großen Gärten kann es zudem sinnvoll sein, einen extra Wasseranschluss legen zu lassen, um dann auf den Gartenschlauch zurückgreifen zu können.

Rasenmäher mit Fangkorb: Für saftiges Grün

Für saftiges Grün: In den meisten Gärten gehört sie zum größten bepflanzten Areal: die Rasenfläche. Und damit die sattgrün, dicht und unkrautfrei ist, muss sie gepflegt und gekürzt werden. Vor allem für große Gärten empfiehlt sich die Anschaffung eines Rasenmähers – angetrieben durch Benzin oder durch Strom. Wichtig ist der Fangkorb, der so beschaffen sein sollte, dass Gärtner ihn problemlos zum nächsten Kompost tragen können. Bei kleineren Rasenflächen tut es durchaus auch die handbetriebene Variante (bei der das Sportprogramm gleich mit absolviert wird). Bei größeren Flächen lohnt sich indes ein Sitzrasenmäher.

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Häcksler: Schreddern von lästigen Gartenschnitt

Zum Zerkleinern: Wer viele Bäume und Hecken im Garten sein Eigen nennt, sollte einen Häcksler anschaffen. Damit lassen sich holzige oder sperrige Gartenabfälle mühelos schreddern und zu wertvollem Kompost verarbeiten. Wichtig bei der Anschaffung: Der Häcksler sollte rollbar sein, einen Auffangsack besitzen und auch Äste zerkleinern, die stärker als drei Zentimeter sind.

Von RND / Julia-Marie Meisenburg

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