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15:38 14.03.2011
Bei ihrer Wanderung machen Kröten gern ein Päuschen auf dem warmen Straßenasphalt. Eine gefährliche Idee - denn viele werden hier von Autos überfahren. Quelle: Uwe Dillenberg (Archivbild)
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Vor allem in Wald- und Feuchtgebieten sei jetzt damit zu rechnen, dass die Tiere in großen Scharen die Straßen überqueren, so Naturschützer. Hier sollten Verkehrsteilnehmer besonders langsam und vorsichtig fahren. Oft weisen dort auch Warnschilder auf die Krötenwanderung hin. In Deutschland sind 21 Amphibienarten heimisch. Alle sind als geschützte Arten erfasst, einige gelten als stark gefährdet.

Durch die lange Kälteperiode und gleichzeitige Trockenheit in den letzten Monaten war der Boden lange Zeit gefroren. Die meisten Kriechtiere suchen zur Überwinterung Hohlräume in tieferen Bodenschichten auf. Erst wenn der Frost wie in den letzten Tagen den warmen Temperaturen weicht, können die wechselwarmen Tiere ihre Winterquartiere verlassen.

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Die ersten Arten warten jetzt auf die erste Gelegenheit, ihre oft kilometerlange und gefährliche Wanderung zum Laichgewässer anzutreten. Straßen sind für die Tiere besonders gefährlich. In gewässerreichen Regionen können schon 10 bis 15 Autos pro Stunde mehrere tausend Amphibien töten, heißt es.

In Gebieten mit besonders hohen Amphibienvorkommen richten Naturschützer und die Kommunen meist Fangzäune und Tunnel unter der Straße ein, damit die Tiere auf dem Weg zu ihren Laichgewässern nicht überfahren werden.

dpa

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