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Wissen Flugangst ist weit verbreitet
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18:39 03.06.2009
Das Archivfoto zeigt Teilnehmer eines Anti-Flugangst-Seminars. Quelle: Jochen Lübke/afp

Besonders sensibel reagieren Menschen, die ohnehin nur ungern an Bord eine Flugzeuges gehen. Marc-Roman Trautmann, Leiter des Deutschen Flugangst-Zentrums, weiß, dass solche Katastrophen Flugangst verstärken können. Dabei gibt es viele Kniffe, um Furcht und Panik zu überwinden.

Flugangst trifft den Ottonormalurlauber genauso wie den Vielflieger. Studenten genauso wie Rentner. Umfragen zufolge sitzt jeder dritte Passagier mit einem unguten Gefühl an Bord. Etwa jeder fünfte durchlebt über den Wolken Panikattacken. Betroffene malen sich Katastrophenszenarien aus, bekommen Herzrasen und Schweißausbrüche oder fangen an zu zittern.

Flugangst wird nur selten durch ein Negativerlebnis an Bord ausgelöst. Oft haben die Ängste ihre wahre Ursache in privatem oder beruflichem Stress. Häufig betroffen sind Menschen, die gewohnt sind, Entscheidungen zu treffen. Angegurtet auf ihrem Flugzeugsitz fühlen sie sich ohnmächtig. Meldungen von Flugzeugabstürzen oder Pannen an Bord geben der Flugangst neue Nahrung.

Zur Bekämpfung der Flugangst wäre es natürlich am einfachsten, nicht mehr zu fliegen. Experten warnen aber vor solchen Vermeidungsstrategien. Je länger Betroffene warten, desto schwieriger wird es, irgendwann doch noch mal abzuheben. Falsch wäre es auch, das ungute Gefühl an Bord mit Alkohol zu betäuben oder die Minuten bis zur Landung zu zählen. So wird die Angst nur größer.

Menschen mit extremer Flugangst sollten sich professionelle Hilfe holen. Oftmals aber helfen schon ein paar einfache Tricks. Der Psychologe Trautmann rät, sich vorab über die Fliegerei zu informieren, sich etwa beim Tag der offenen Tür am Flughafen schlau machen. Dort kann man erfahren, dass die Wahrscheinlichkeit, per Flugzeug zu verunglücken, bei 0,0000004 Prozent liegt.

Am Anreisetag sollte Stress vermieden werden. Wer vorher eincheckt und sich per Taxi zum Airport fahren lässt, beginnt die Reise entspannter. An Bord empfiehlt Trautmann spannende Filme und Hörbücher. Auch Entspannungstechniken helfen gegen Panikattacken.

afp

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