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Wissen Die Pilzsaison 2019 startet: Achtung, bei diesen Pilzen besteht Verwechslungsgefahr
Mehr Welt Wissen Die Pilzsaison 2019 startet: Achtung, bei diesen Pilzen besteht Verwechslungsgefahr
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12:23 26.08.2019
Bei der Pilzsuche sollten giftige Doppelgänger immer ausgeschlossen werden, um eine Vergiftung zu vermeiden. Quelle: Patrick Pleul/zb/dpa

Wenn die Tage kürzer und kühler werden und der Herbst vor der Tür steht, beginnt die Pilzsaison. Steinpilze, Maronen und Co. stehen im Wald bereit, um beim nächsten Spaziergang gesammelt zu werden. Doch lauern unter den lecker anmutenden Pilzen giftige Doppelgänger, die für den Menschen nicht nur ungenießbar sind, sondern auch sehr gefährlich werden können. Oft lässt sich ein Pilz erst anhand mehrerer markanter Merkmale identifizieren, die ihn von seinem Doppelgänger unterscheiden. Welche Pilze Sie bedenkenlos sammeln können und bei welchen Verwechslungsgefahr besteht, lesen Sie hier.

Steinpilze

Steinpilze zählen zu den schmackhaftesten Speisepilzen. Sie sind vielseitig einsetzbar und haben keinen ungenießbaren Doppelgänger. Sie haben einen mittelbraunen Stiel und cremeweiße Röhren. Der Stiel ist braun und das Fleisch weiß. Sie wachsen von Juli bis November in Laufwäldern.

Pfifferlinge

Auch Pfifferlinge sind vielseitig einsetzbar und haben kein giftiges Duplikat. Sie haben eine goldgelbene Farbe an Hut, Stiel und Fleisch und wachsen zwischen Juni und Oktober. Besonders häufig sind sie unter Kiefern und Fichten zu finden.

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Flockenstieliger Hexenröhling

Dieser Pilz wächst zwischen Mai und Oktober auf sauren Böden im Laub- und Nadelwald. Er hat einen rotbraunen Hut und dunkelrote Röhren. Der Stiel ist rötlich und gelblich gepunktet und sein Fleisch gelb und fest. Bei dem Flockenstieligen Hexenröhrling besteht Verwechslungsgefahr mit dem Satansröhrling. Auch dieser hat rot gefärbte Röhren und einen roten Stiel. Er erzeugt innerhalb von 15 Minuten bis vier Stunden nach dem Verzehr Brechdurchfall.

Wenn es im September warm bleibt und gleichzeitig regnet, geht es auf einmal ganz schnell: Zahlreiche Pilzarten schießen im Herbst aus dem Boden. Beim Sammeln ist aber höchste Vorsicht geboten.

Edel-Reizker

Dieser Lamellen-Pilz schmeckt gekocht am besten. Er hat einen orange-farbenen Hut und Lamellen, der Stiel hat dieselbe Farbe. Er kommt zwischen August bis Oktober auf Kalkböden vor.

Parasolpilz

Von diesem Pilz sollte nur der Hut verzehrt werden. Dieser ist beige und kugelig und hat dunkle Schuppen. Die Lamellen sind dicht und deutlich vom braunen Stiel getrennt. Er kommt zwischen Juli und November besonders in lichten Laub-und Nadelwäldern vor. Nicht zu verwechseln ist er mit dem Spitzschuppigen Schirmling, der eine ähnliche Hutfärbung aufweist. Dieser Pilz ist leicht giftig.

Wiesenchampignon

Auch beliebt ist der Wiesenchampignon, der zwischen Juni und Oktober auf Wiesen und Weiden zu finden ist. Er hat einen kugelförmigen, weißen Hut, dunkelbraune Lamellen und einen leicht gekrümmten Stiel. Sein giftiger Doppelgänger, der Kegelhütige Knollenblätterpilz, hat als junger Pilz einen ähnlich runden Hut und krummen Stiel. Es treten wenige Stunden nach Verzehr starke Vergiftungserscheinungen wie Erbrechen und starke Bauchschmerzen auf, die sogar tödlich enden können.

Schopf-Tintling

Ein milder Pilz, der von Mai bis November auf gedüngten Weiden wächst und jung verwendet werden kann. Der Hut ist hoch und ockerfarben. Die Lamellen sind weiß und der Stiel röhrenartig und hohl.

Generell gilt: Keinen Pilz verzehren, den man nicht genau identifizieren kann. Anfänger sollten ihr Gesammeltes vor dem Verzehr von einem Pilzsachbeauftragten überprüfen lassen. Die Pilze sollten außerdem gut geputzt und beim Fund nie am Stiel abgeschnitten werden. Wenn dies alles beachtet wird, steht der fröhlichen Pilzsucherei nichts mehr im Weg.

RND/tmo

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