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09:14 03.01.2012
Foto: Landkreise mit junger Bevölkerung verzeichnen eine geringere Sterbequote.
Landkreise mit junger Bevölkerung verzeichnen eine geringere Sterbequote. Quelle: dpa
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Osterode

In keiner anderen Region Niedersachsens ist die Sterbe-Quote der Bevölkerung so hoch wie im Harz. Ganz vorn liegt dabei der Kreis Osterode mit jährlich 149,9 Sterbefällen je 10.000 Einwohner. Das hat der Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie (LSKN) in einer Erhebung für das Jahr 2010 festgestellt. Der Kreis Goslar liegt mit 145,0 Sterbefällen dicht dahinter und ebenfalls weit über dem Landesdurchschnitt von 108,3. Grund dafür sei, dass im Harz besonders viele ältere Menschen leben, sagte eine LSKN-Sprecherin.

Überdurchschnittlich hohe Sterbequoten in Niedersachsen gibt es auch in den Kreisen Holzminden (143,9), Uelzen (134,8) und Northeim (134,7), der Stadt Wilhelmshaven (132,7) sowie im Kreis Hameln-Pyrmont (132,9).

Die im Verhältnis wenigsten Menschen starben im Jahr 2010 in den Kreisen Vechta (79,6 je 10.000 Einwohner), Cloppenburg (83,1), Emsland (90,2), Gifhorn (92,5) und Harburg (93,6). Ursache sei die in diesen Regionen vergleichsweise junge Bevölkerung, sagte die LSKN-Sprecherin.

dpa/sag

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