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16:03 11.11.2012
Eine Rakete vom Typ „Ariane 5“ ist am Sonnabend mit zwei Satelliten an Bord ins All gestartet. Quelle: dpa
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Kourou/Paris

Eine europäische Ariane-5-Rakete hat zwei neue Telekommunikationssatelliten ins All gebracht. Das rund 50 Meter hohe und 780 Tonnen schwere Transportvehikel hob am späten Sonnabend problemlos vom Raumfahrtzentrum Kourou im südamerikanischen Französisch-Guayana ab. Nach rund halbstündigem Flug setzte es die Satelliten nacheinander auf Transferbahnen im Orbit aus, wie das Kontrollzentrum mitteilte. Die Ariane-Rakete hatte eigentlich bereits am Freitag starten sollen. Aufgrund schlechten Wetters musste der Countdown allerdings gestoppt werden.

Der vom europäischen Betreiber Eutelsat in Auftrag gegebene Satellit „Eutelsat 21B“ soll künftig neue Kapazitäten für Daten- und Videoübertragungen zur Verfügung stellen. Seine Signale werden in Europa und Nordafrika, aber auch im Nahen Osten und Zentralasien empfangen werden können.

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Der wenige Minuten nach „Eutelsat 21B“ ausgesetzte „Star One C3“ wird von der brasilianischen Satellitenkommunikationsfirma Star One betrieben. Er bietet unter anderem neue Kapazitäten für TV-Sender und andere Telekommunikationsanbieter in Südamerika.

Der Ariane-Start in der Nacht zum Sontag war der 52. erfolgreiche in Folge und der sechste in diesem Jahr. Im März brachte eine andere Rakete dieses Typs bereits das europäische Versorgungsschiff „Edoardo Amaldi“ auf den Weg zur internationalen Raumstation ISS. Später folgten vier Raketenstarts mit Telekommunikations- und einem Wettersatelliten.

dpa

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