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15:46 30.12.2011
Foto: Silvester-Knallerei bedeutet für Haustiere enormen Stress.
Silvester-Knallerei bedeutet für Haustiere enormen Stress. Quelle: dpa (Symbolbild)
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Bonn

„Hunde und Katzen haben ein besonders feines Gehör. Aber auch andere Haustiere bekommen Angst und müssen am Silvesterabend geschützt werden.“

Dafür ist vor allem eines wichtig: „Verantwortungsvolle Tierbesitzer bleiben zu Hause. Die Tiere sollten in dieser Stresssituation nicht alleine sein“, betonte Dudla. Manche Tiere suchten in ihrer Angst die menschliche Nähe. „Außerdem kann auch Ablenkung gut helfen. Mit Hunden oder Katzen kann man zum Beispiel spielen, um ihnen die Angst zu nehmen.“

Bei Kleintieren wie Kaninchen, Meerschweinchen oder Vögeln sollten die Besitzer vor allem darauf achten, dass Fenster, Türen und Rollos geschlossen sind und der Käfig weit vom Fenster weg steht. „Man kann auch noch eine Decke über den Käfig legen.“

Die Tiere in den Keller zu bringen oder gar das Aquarium zu verlegen, hält Dudla aber für kontraproduktiv. „Das ist nur ungewohnt und zusätzlicher Stress.“ Und den gelte es zu vermeiden. Deshalb müssten Tierbesitzer bei heimischen Silvesterfeiern vorsichtig sein. „Die Musik darf nicht zu laut sein, und die Tiere sollten aus dem Partygetümmel herausgehalten werden, sonst kriegen sie davor auch noch Angst.“

Selbst ältere Tiere, die Silvester schon mehrmals mitgemacht haben, gewöhnen sich laut Dudla nicht an die Knallerei. „Die Zeit dazwischen ist einfach zu lang.“ Den meisten Tieren sei durch die üblichen Tipps geholfen. Nur wenige, besonders panische Tiere bräuchten Beruhigungstabletten. „Das sind wirklich Ausnahmen.“

dpa

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