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Wissen Schlechter Schlaf erhöht Alzheimerrisiko
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10:42 07.01.2016
US-Forscher haben herausgefunden, dass schlechter Schlaf das Alzheimerrrisiko erhöht. Quelle: dpa
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Portland/Oregon

Von Gewichtszunahme über Depressionen bis zu Schlaganfällen, für alles wurde schon ein Mangel an Schlaf verantwortlich gemacht. Jetzt setzten US-Forscher noch ein Leiden auf die Liste: Alzheimer. „Schlafstörungen oder zu wenig Schlaf verhindern, dass das menschliche Gehirn nachts das Protein Amyloid abbauen kann“, sagt Dr. Jeffrey Iliff, Neurowissenschaftler an  der Universität Portland (Oregon). Dieses Eiweiß spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Demenz.

Schlaf reinigt das Gehirn

Der gesunde Schlaf sei eine Art nächtliche Gehirnreinigung – Experten sprechen von einem "glymatischen System".  Ist dieses System gestört oder sind die Phasen der "Reinigung" zu kurz, kann es zu einer Zusammenballung von Amyloid kommen und damit langfristig auch zu Gedächtnisverlust. „Jeder Mensch produziert dieses Protein, aber die Anhäufung ist das Problem“, erklärt Professor Iliff. „Und die Reinigung funktioniert am effektivsten durch viel und gesunden Schlaf.“

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