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Wirtschaft Zeil schließt Staatshilfe für Schaeffler nicht aus
Mehr Welt Wirtschaft Zeil schließt Staatshilfe für Schaeffler nicht aus
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15:59 02.08.2009
Bislang hat Schaeffler noch keine Staatshilfe beantragt.
Bislang hat Schaeffler noch keine Staatshilfe beantragt. Quelle: ddp
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„Wir haben nie was ausgeschlossen“, sagte er am Sonntag in München. Bisher habe der angeschlagene Konzern aus Herzogenaurach aber gar keine Staatshilfe beantragt. Zugleich wehrte sich Zeil gegen Kritik von Innenminister Joachim Herrmann (CSU), der ihm mangelnde Rückendeckung für den Autozulieferer vorgeworfen hatte. „Ich habe mich nicht einseitig gegen die Firma Schaeffler geäußert, sondern alle Beteiligten aufgefordert, zu einer professionellen Arbeitsweise zurückzukehren“, stellte Zeil klar.

„Natürlich will ich, dass möglichst viele Arbeitsplätze und die Unternehmensleitung in Bayern bleiben“, sagte er. Der Zulieferer Continental und Schaeffler müssten nach einer zukunftsfähigen Lösung suchen. „Wir brauchen ein gemeinsames Konzept.“ Es sei schon zu viel Zeit verstrichen. „Ich erwarte einfach mehr Professionalität.“ Conti und Schaeffler tragen seit Monaten einen Machtkampf aus. Schaeffler hält knapp die Hälfte der Conti-Aktien.

Der Wirtschaftsminister hatte im „Münchner Merkur“ gesagt: „Bei Schaeffler/Conti sind die gemeinsamen Hausaufgaben noch immer nicht gemacht. Wenn man so arbeitet, muss man ganz leise sein, was staatliche Hilfen betrifft.“ Bayerns Regierungschef Horst Seehofer (CSU) sagte dem „Handelsblatt“ (Montag): „Der Zwischenruf meines Wirtschaftsministers Zeil war nicht gut.“

lni