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Wirtschaft Weniger Geld für Nahrungsmittelhilfe
Mehr Welt Wirtschaft Weniger Geld für Nahrungsmittelhilfe
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14:37 30.07.2009
Pakistanische Arbeiter mit Getreidesäcken des Welternährungsprogramms. Quelle: Tariq Mahmood/afp
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Viele Geberländer hielten ihre Finanzzusagen nicht ein, berichtete WFP-Direktorin Josette Sheeran in Washington. Das benötigte und gebilligte Budget ihrer Organisation für dieses Jahr betrage 6,7 Milliarden Dollar (4,7 Milliarden Euro). Nach Verhandlungen mit den Regierungen könne aber nur noch mit 3,7 Milliarden Dollar gerechnet werden.

"Wir sind mit einem gefährlichen und beispiellosen Defizit der Notfallfonds konfrontiert", sagte Sheeran. Deshalb müssten die Nahrungsmittelrationen und Hilfsprogramme in aller Welt gekürzt werden. Betroffen seien vor allem die Ärmsten der Armen.

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Sheeran verwies darauf, dass der Bedarf an Nahrungsmittelhilfen wegen der weltweiten Wirtschaftskrise gestiegen sei. Immer mehr Menschen auf der Welt litten an Hunger. Zugleich strichen aber immer mehr reiche Länder angesichts der weltweiten Wirtschaftskrise ihre Hilfszahlungen zusammen. Welche Länder genau ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, wollte Sheeran nicht auflisten.

afp