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Wirtschaft Weltwirtschaftsforum in Davos diskutiert Wege zur Krisenbewältigung
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11:48 23.01.2013
Der Schweizer Axel A. Weber beim 43. Weltwirtschaftsforum in Davos. Quelle: dpa
Davos

Mit mehr als 2500 führenden Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft hat am Mittwoch in Davos das 43. Weltwirtschaftsforum seine Arbeit aufgenommen. Im Mittelpunkt steht die Suche nach neuen Ideen und Impulsen für mehr wirtschaftliches Wachstum zur Überwindung der Folgen der Finanzkrise. Zudem wollen die Teilnehmer - unter ihnen fast 50 Staats- und Regierungschefs - über Möglichkeiten zur Stärkung der Abwehrkräfte gegen neue Krisenschübe beraten.

Am Vorabend des bis Sonntag geplanten Treffens rief WEF-Gründer Klaus Schwab Spitzenpolitiker und Wirtschaftslenker zu mehr Optimismus und Zuversicht auf. Es gelte, mit Leidenschaft und Dynamik die bei vielen noch anhaltende Krisenstimmung zu überwinden. Sie führe zu defensiven Einstellungen von Staaten, die gemeinsame Anstrengungen für den freien Welthandel, Umweltschutz, internationale Zusammenarbeit behindern würden.

Auf dem Programm des Eröffnungstages stand mit dem Auftritt des russischen Regierungschefs Dmitri Medwedew eine der Hauptreden des Forums. Vor seinem Auftritt sprachen sich russische Ökonomen und Manager für tiefgreifende wirtschaftliche Reformen in ihrem Land aus. So müsse sich das Investitionsklima in Russland erheblich verbessern, um ein langfristiges stabiles Wachstum des Landes zu ermöglichen, erklärte German Gref, der Verwaltungsratspräsident der Sberbank, der größten Bank Russlands.

Am Donnerstag stehen unter anderem Reden von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Großbritanniens Premierminister David Cameron auf dem Programm. Prominente Debattenteilnehmer sind auch die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, und der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi.

dpa

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