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Wirtschaft Verhandlungen zwischen Porsche und Katar dauern an
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12:47 17.06.2009
Porsche-Werk in Leipzig Quelle: Sebastian Willnow/ddp

„Diese Information ist nicht richtig“, teilte die Porsche Holding am Mittwoch mit. „Die Familie steht geschlossen hinter den Gesprächen mit einem Investor.“ Der Bericht sei „ein gezieltes Störmanöver“.

Weiter hieß es, dass Einigkeit in der Familie bestehe, dass die Forderung aus Wolfsburg, Katar müsse vor einem Einstieg zunächst mit dem Volkswagen-Management und dem Volkswagen-Betriebsrat Gespräche führen, jeglicher Grundlage entbehrt. Das Thema Katar sei eine reine Eigentümerangelegenheit und werde ausschließlich in der Porsche-Holding behandelt.

Die „Financial Times Deutschland“ (Mittwochausgabe) hatte berichtet, dass der geplante Einstieg Katars bei Porsche ins Wanken geraten sei. Piech habe bei dem Treffen klargestellt, dass es für eine Entscheidung zu viele offene Fragen gebe. Unter anderem sei unklar, wie viel Macht Katar tatsächlich erhalten solle und was die Ziele des Investors seien. Laut dem Bericht will Katar nicht nur 25 Prozent an Porsche, sondern mindestens eine Aktie zusätzlich - und damit eine Sperrminorität. Bei dem Familientreffen sei das Management um den Porsche-Vorstandsvorsitzenden Wendelin Wiedeking nicht geladen gewesen, hieß es weiter. Die Porsche-Holding erklärte dazu, ein Familientreffen, bei dem Ferdinand Piëch einen raschen Einstieg Katars bei Porsche verhindert haben soll, habe es nicht gegeben.

Eine Entscheidung über den Einstieg des Emirats Katar bei dem Sportwagenhersteller soll nach einem Bericht der Tageszeitung „Al Arab“ (Mittwochausgabe) innerhalb der nächsten drei Wochen fallen. Details zu den Verhandlungen könnten wegen einer Vertraulichkeitsvereinbarung nicht genannt werden, wird der katarische Premier- und Außenminister Scheich Hamad Bin Jassim Al Thani zitiert. Ein Porsche-Sprecher sagte lediglich, dass die Verhandlungen andauerten.

ddp

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