Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Wirtschaft Verbraucherzentralen fordern mehr gesetzlichen Schutz für Bankkunden
Mehr Welt Wirtschaft Verbraucherzentralen fordern mehr gesetzlichen Schutz für Bankkunden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:51 31.10.2012
Deutschlands oberster Verbraucherschützer Gerd Billen fordert mehr gesetzliche Regelungen zum Schutz von Bankkunden. Quelle: dpa
Berlin

Geldanlagen und Kredite seien nach wie vor stärker am Absatzinteresse des Anbieters ausgerichtet. Die Bundesregierung müsse schärfer gegen mangelnde Transparenz und überhöhte Gebühren vorgehen.

„Verbraucher benötigen mehr gesetzlichen Schutz statt moralischer Appelle“, sagte Billen der Presseagentur dpa. So sollten für Zinsen beim Überziehen des Girokontos Obergrenzen vorgeschrieben werden. Die von der Regierung eingeführten Informationsblätter und Gesprächsprotokolle seien gut gedacht, aber keine ausreichende Sicherung. „Man muss an den Kern des Problems heran und gegen Provisionen im Finanzvertrieb vorgehen, damit sich für Verbraucher etwas verbessert.“

Insgesamt hätten mehrere Banken nach der Finanzkrise 2008 erkannt, dass sie etwas ändern müssten. „Aber sie beschränken sich noch zu stark auf Ankündigungen, statt wirklich bedarfsgerechte Angebote zu machen“, kritisierte der vzbv-Chef. Verbraucher müssten Nutzen und Kosten verschiedener Angebote miteinander vergleichen können. Wenn aber etwa Dispozinsen nicht im Internet dargestellt würden, gebe es keinen Anreiz für Vergleiche und einen Anbieterwechsel.

Auf dem Finanzmarkt sei ein Gegengewicht zur Anbietermacht nötig. „Dazu muss einerseits die Finanzaufsicht gestärkt werden und ein Mandat für den Verbraucherschutz erhalten. Andererseits ist eine Marktbeobachtung erforderlich, die unmittelbar am Verbraucher ansetzt, um so unseriöse Geschäftsmethoden effektiv aufzuspüren.“ Dafür brauche es schlagkräftige Verbraucherorganisationen.

dpa

Nach zwei Tagen Stillstand wegen des Hurrikans „Sandy“ geht der Handel an der Wall Street am Mittwoch weiter. Darauf haben sich die Börsenbetreiber und die Finanzaufsichtsbehörden am Dienstag geeinigt.

30.10.2012

Versicherungsexperten erwarten Milliardenschäden durch die Sturm- und Überflutungsschäden des Hurrikans „Sandy“ in den USA. Die Munich Re dürfte aber mit einem blauen Auge davonkommen. Die Finanzmärkte reagierten gelassen. Die wichtigsten US-Börsen blieben geschlossen.

30.10.2012

Millionen Menschen in Deutschland können sich auch in diesem Jahr auf Weihnachtsgeld freuen. Bei vielen Arbeitnehmern wird es nach Einschätzung von Tarifexperten sogar höher ausfallen als vor einem Jahr. Andere gehen dagegen leer aus.

30.10.2012