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Wirtschaft US-Behörden gehen von 89 Toten bei Toyota-Unfällen aus
Mehr Welt Wirtschaft US-Behörden gehen von 89 Toten bei Toyota-Unfällen aus
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12:52 26.05.2010
Toyota hatte in den vergangenen Monaten rund zehn Millionen Autos weltweit wegen technischer Probleme zurückrufen müssen - die meisten in den USA. Quelle: dpa
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Klemmende Gaspedale bei Autos des japanischen Herstellers Toyota könnten in den USA zu Unfällen mit 89 Toten geführt haben. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA teilte am Dienstag (Ortszeit) mit, sie habe Berichte über 71 schwere Unfälle erhalten, die auf ungewollte Beschleunigung bei Autos von Toyota zurückgingen. Bei diesen Unfällen seit 2000 seien 89 Menschen ums Leben gekommen und 57 verletzt worden. Insgesamt erhielt die NHTSA den Angaben zufolge 6200 Beschwerden über ungewollte Beschleunigungen bei Toyota-Wagen. Die Behörde prüft die Beschwerden allerdings nicht.

Toyota hatte in den vergangenen Monaten rund zehn Millionen Autos weltweit wegen technischer Probleme zurückrufen müssen - die meisten in den USA. Im Mittelpunkt standen dabei Probleme mit klemmenden Gas- und Bremspedalen, aber auch mit elektronischen Systemen. Im April hatte der größte Autobauer der Welt eine Rekordstrafe von 16,4 Millionen Dollar (13,3 Millionen Euro) in den USA akzeptiert, weil er Probleme mindestens vier Monate lang verschwiegen haben soll. Zudem häufen sich die Klagen von betroffenen Autobesitzern gegen den Konzern.

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afp/ap