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Wirtschaft Trittin: Mehr Versorgungssicherheit durch Gaspipeline Nord Stream
Mehr Welt Wirtschaft Trittin: Mehr Versorgungssicherheit durch Gaspipeline Nord Stream
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14:57 09.04.2010
Beteiligt an dem  internationalen Bau- und Betreiberkonsortium sind neben dem  russischen Gaskonzern Gazprom auch der deutsche Energiekonzern Eon  Ruhrgas, die BASF-Tochter Wintershall sowie die niederländische  Gasunie.
Beteiligt an dem internationalen Bau- und Betreiberkonsortium sind neben dem russischen Gaskonzern Gazprom auch der deutsche Energiekonzern Eon Ruhrgas, die BASF-Tochter Wintershall sowie die niederländische Gasunie. Quelle: dpa
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Baubeginn der Gaspipeline Nord Stream durch die Ostsee: "Eine weitere Pipline alleine kann unsere Probleme nicht lösen, da müssten andere hinzukommen“, sagte Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin am Freitag dem MDR. Die rund 1220 Kilometer lange Leitung soll ab Ende 2011 Erdgas vom russischen Wyborg bis nach Lubmin an der deutschen Ostseeküste befördern und die Versorgungssicherheit Europas verbessern. Deutschland dürfe sich dennoch „nicht vollständig von einem Lieferanten abhängig machen“, warnte Trittin. Die Grünen plädierten „beispielsweise für den Bau einer weiteren Pipeline, der Nabucco-Pipeline, die über die Türkei nach Mitteleuropa führt“.

Begleitet von einem Festakt mit dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew will das Betreiberkonsortium der Gaspipeline Nord Stream am Freitagvormittag in Wyborg offiziell mit den Arbeiten für das Großprojekt unter der Ostsee beginnen. Beteiligt an dem internationalen Bau- und Betreiberkonsortium sind neben dem russischen Gaskonzern Gazprom auch der deutsche Energiekonzern Eon Ruhrgas, die BASF-Tochter Wintershall sowie die niederländische Gasunie.

Trittin hob hervor, dass Gas als Energieträger vergleichsweise umweltfreundlich sei. „Ich halte Gas unter der Maßgabe, dass wir Übergangstechnologien brauchen, die regelbar sind, für vernünftig“, sagte der Grünen-Politiker dem MDR. Im Verhältnis zu anderen fossilen Energieträgern wie Öl oder auch Kohle sei Gas natürlich erheblich klimaverträglicher. Gas habe pro Kilowattstunde gerade ein Drittel der CO2-Emissionen, die beispielsweise ostdeutsche Braunkohle habe.

afp