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Wirtschaft Tchibo denkt an den Jade-Weser-Port
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00:23 02.11.2014
Tchibo will seinen Warenimport künftig möglicherweise über den Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven abwickeln. Quelle: dpa
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Wilhelmshaven

Tchibo will seinen Warenimport künftig möglicherweise über den Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven abwickeln. Derzeit laufen nach Angaben des Terminalbetreibers Eurogate Testverladungen.

Am Mittwoch seien die ersten Boxen vom Schiff auf die Bahn umgeladen und nach Bremen transportiert worden. Es seien aber noch keine Entscheidungen gefallen, sagte ein Tchibo-Sprecher am Donnerstag.

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Bisher kommen die Container für das Unternehmen in Bremerhaven und Hamburg an. „Der Logistikstandort Wilhelmshaven ist für uns eine attraktive Alternative zu den etablierten Seehäfen“, sagte der für Logistik zuständige Tchibo-Direktor Marc-Stephan Heinsen. In Wilhelmshaven gebe es keine Infrastruktur­engpässe.

Der Jade-Weser-Port ist Deutschlands einziger Tiefwasserhafen. Seit seiner Eröffnung 2012 versuchen die Betreiber, Schiffe und Ladung zu bekommen. Während in Hamburg und Bremerhaven jedes Jahr mehrere Millionen Container umgeschlagen werden, waren es 2013 im Jade-Weser-Port nur einige Zehntausend. Auch ein riesiges Gewerbegebiet für Logistikunternehmen steht fast leer.