Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Wirtschaft Swiss Life schafft Marke AWD ab
Mehr Welt Wirtschaft Swiss Life schafft Marke AWD ab
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:59 28.11.2012
Bis zu 300 Jobs in Deutschland sollen abgebaut werden, AWD wird in Swiss Life Select umbenannt. Quelle: dpa
Zürich

Der Finanzdienstleister AWD wird von seinem Schweizer Mutterkonzern Swiss Life im Zuge eines Millionen-Sparprogramms neu strukturiert und umbenannt. Bis zu 300 Jobs in Deutschland sollen abgebaut werden, das vom Hannoveraner Unternehmer Carsten Maschmeyer gegründete Unternehmen wird in Swiss Life Select umbenannt. Das wurde am Mittwoch vor einem Investorentag von Swiss Life in Zürich bekanntgegeben.

Die für das vierte Quartal 2012 vorgesehenen Abschreibungen auf AWD im Zuge einer Neubewertung der Tochter fielen mit 576 Millionen Franken (478,4 Mio Euro) höher als erwartet aus. Die Wachstumsmöglichkeiten seien überschätzt worden, hieß es zur Begründung in der Mitteilung.

Für den Stellenabbau sollen vor allem die natürliche Fluktuation, Ruhestandsregelungen und der interne Stellenmarkt des Konzerns genutzt werden. Man werde „den Stellenabbau mit Umsicht angehen und Betroffene bei der beruflichen Neuorientierung unterstützen“, erklärte Konzernchef Bruno Pfister.

Der AWD-Nachfolger Swiss Life Select solle sich auf Märkte Deutschland, Schweiz, Österreich sowie Polen und Tschechien konzentrieren. Die bisherigen AWD-Aktivitäten in der Slowakei und Ungarn werden zum Jahresende aufgegeben.

dpa

Der lippische Familienkonzern Phoenix Contact rüstet sich für die  Elektromobilität. Künftig sollen alle Aktivitäten rund um das Wachstumsfeld der Zukunft in einer neuen Tochter namens Phoenix Contact E-Mobility zusammengefasst werden, die zum Jahreswechsel ihre Arbeit aufnimmt.

Lars Ruzic 27.11.2012

Hohe Kosten für die Pflege im Alter: Mehr als 30.000 Euro müssen Pflegebedürftige für das Heim aufbringen. Im Extremfall reichen die privaten Anteile bei stationärer Pflege bis zu 305.000 Euro. Die Barmer GEK geht mit der „Pflege-Bahr“ hart ins Gericht.

27.11.2012

Die Griechen können aufatmen - sie bekommen Milliardenhilfen ihrer Geldgeber. Euroländer und Weltwährungsfonds beenden dazu ihren Streit, der schon Züge eines Psycho-Dramas aufwies. Gestundete Zinsen oder längere Kreditlaufzeiten helfen, die Schuldenlast zu senken.

27.11.2012