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Wirtschaft Porsche wirft Volkswagen Erpressung vor
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22:19 28.06.2009
Von Lars Ruzic
Porsche-Chef Wendelin Wiedeking hat sich gegen ein Ultimatum verwahrt. Quelle: Michael Latz/ddp

„Erpressen lassen wir uns nicht“, teilte Porsche daraufhin mit. In einem Schreiben „wurden uns Fristen bis Ende Juni gesetzt“, ergänzte ein Porsche-Sprecher. Das wiesen sowohl VW als auch Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff von sich. „Es gibt kein Ultimatum. Dieses Schreiben existiert nicht“, sagte ein VW-Sprecher.

Wie berichtet, schlägt VW den Porsche-Eignerfamilien Porsche und Piëch vor, dass der Wolfsburger Konzern der Porsche Holding einen 49-Prozent-Anteil an der Porsche AG abkauft, die das Sportwagengeschäft vereint. Im nächsten Schritt würde das Emirat Katar Optionen auf VW-Aktien übernehmen, die von der Porsche Holding gehalten werden. Zum Schluss müssten die Unternehmen Porsche und VW fusionieren. Am vereinten Autokonzern könnten Berichten zufolge die Familien Porsche und Piëch über 40 Prozent der Aktien halten, Niedersachsen 20 und Katar mehr als 15 Prozent.

Berichten zufolge haben VW und das Land Porsche dabei eine Frist bis zum heutigen Montag gesetzt. Sollten die beiden sich bis dahin auf das aktuelle Angebot zum Zusammenschluss der beiden Autobauer nicht einlassen, werde dieses hinfällig – und die Finanznot von Porsche würde sich gravierend verschärfen.

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