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Wirtschaft Opel-Aufsichtsrat knüpft Lohnverzicht an Werkserhalt
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14:38 27.09.2009
Der hessische IG-Metall-Chef und Opel-Aufsichtsrat Armin Schild hat einen Lohnverzicht der Arbeitnehmer des Autobauers an eine Zusage zum Erhalt des Antwerpener Werks geknüpft. Das Foto zeigt demonstrierende Opel-Beschäftigte in Antwerpen. Quelle: afp
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"Wir werden so verhandeln, das harte Zusagen von Magna bei uns harte Zusagen und weiche Zusagen weiche Zusagen auslösen", sagte Schild dem "Tagesspiegel am Sonntag". Mit der permanenten Drohung von Standortschließungen "hat GM seine Tochter Opel in den vergangenen Jahren nahezu ruiniert", kritisierte der Gewerkschafter.

Die Arbeitnehmerseite strebe nun "ein neues Konzept für New Opel an, mit dem alle Fabriken wirtschaftlich betrieben werden können", sagte Schild. Er warnte, das Unternehmen mit einem "Standortpoker" "in Richtung Abgrund" zu fahren. Nach seinen Worten haben alle Opel-Werke eine Chance zum Überlegen, wenn ihre Produktpalette erweitert wird. "Jedes Werk ist produktiv, es kommt darauf an, was man aus dem Werk macht", sagte Schild.

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Der österreichisch-kanadische Autozulieferer Magna, der Opel voraussichtlich übernehmen soll, hatte angekündigt, über 10.000 Stellen in Europa abzubauen und das Werk in Antwerpen ganz schließen zu wollen.

afp