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Wirtschaft Verdiene ich zu wenig?
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12:41 10.05.2016
Wer verdient wo & wie viel? Antworten darauf gibt es im Entgeltatlas, dem interaktiven Angebot der Bundesagentur für Arbeit. Quelle: dpa/Symbol
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Hannover

Über Geld spricht man nicht. Diese Redewendung kennt fast jeder – und fast jeder Deutsche hält sich dran. Das Reden über das eigene Gehalt gilt fast schon als tabu. Dementsprechend groß ist die Neugier darauf, zu erfahren, was der andere verdient. Letzteres lässt sich nun - zumindest indirekt - ganz leicht feststellen.

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat auf ihrer Internetseite den sogenannten "Entgeltatlas" freigeschaltet. Und der hat es in sich: Mit wenigen Klicks lässt sich nicht nur feststellen, in welchem Beruf wie viel verdient wird – das Programm erlaubt auch weitere Staffelungen nach Ort, Geschlecht und Alter.

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Leicht lässt sich die eigene Neugierde befriedigen – und prüfen, wie man "gehaltstechnisch" im Vergleich dasteht.  Auf der interaktiven Deutschlandkarte lässt sich ablesen, in welchen Regionen beispielsweise Altenpfleger, Einzelhandelskaufleute Mechatroniker, Kraftfahrzeugschlosser oder Zahnarzthelferinnen am meisten verdienen – und wo sie eher schlechter bezahlt werden.

Daten stammen aus dem Jahr 2014

Das Programm bezieht sich dabei auf Daten aus dem Jahr 2014 und zeigt den Mittelwert des Bruttomonatsgehalts in Euro von sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten an. Laut BA stehen für fast alle Berufe Angaben zur Verfügung.

Die Ergebnisse werden wahlweise in kartografischer, grafischer und tabellarischer Form dargestellt. Dabei können auch Vergleichswerte für Deutschland angezeigt werden.

Die Bundesagentur erhofft sich durch den "Entgeltatlas" nach Angaben einer BA-Sprecherin mehr Transparenz über das Lohn- und Gehaltsgefüge in Deutschland. Die Angaben biete nicht nur Berufseinsteigern, sondern auch Jobsuchenden eine Orientierung über die Verdienstmöglichkeiten in den verschiedenen Berufen. "Der Atlas kann beispielsweise bei der Entscheidung helfen, ob es sich eventuell lohnt, eine Weiterbildung zu machen", erklärte die Bundesagentur.

RND/zys/dpa

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