Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Wirtschaft Mögliche Hertie-Investoren ziehen sich vorerst zurück
Mehr Welt Wirtschaft Mögliche Hertie-Investoren ziehen sich vorerst zurück
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:39 19.05.2009
Anzeige

Dies sagte Rolf Schuchardt, Sprecher der Gruppe, am Dienstag. Die Bedingungen, zu denen Dawnay Day und die Gläubigerbanken die Hertie-Immobilien überlassen wollten, seien ökonomisch nicht akzeptabel.

Er sei „sehr enttäuscht“, betonte Schuchardt. Das Angebot der Gruppe bleibe bestehen, aber die Chancen seien jetzt sehr gering. Am Mittwoch (20. Mai, 10.00 Uhr) hält Insolvenzverwalter Biner Bähr eine Gläubigerversammlung in Essen ab.

Anzeige

Die Warenhausgruppe Hertie gehört seit dem Jahr 2005 dem britischen Investor Dawnay Day. Sie betreibt heute in Deutschland noch mehr als 50 mittelgroße Warenhäuser und beschäftigt noch etwa 2800 Mitarbeiter. Anfang März 2009 war Hertie, die früher als „Karstadt kompakt“ zum heutigen Arcandor-Konzern gehörte, in die Insolvenz gegangen.

Dawnay Day hatte sich mit Immobilien verspekuliert und war 2008 selbst in die Insolvenz gegangen. Seither ist dessen Tochter, die niederländische Mercatoria Acquisitions (MABV), für die Verwertung der Hertie-Gebäude zuständig und strebt an, die Häuser einzeln zu verkaufen.

ddp