Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Wirtschaft Merkel zeigt sich enttäuscht von GM
Mehr Welt Wirtschaft Merkel zeigt sich enttäuscht von GM
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:11 23.08.2009
„Nun hoffe ich, dass wir in der nächsten Woche vorankommen“. Merkel zu GM. Quelle: Geoff Robins/AFP
Anzeige

Sie bedauere, dass es bei GM am Freitag noch zu keinem abschließenden Entscheidungsprozess gekommen sei, sagte die CDU-Politikerin im ZDF-Sommerinterview, das am Sonntag ausgestrahlt wird. „Nun hoffe ich, dass wir in der nächsten Woche vorankommen“, betonte sie und fügte hinzu: „Jeder Tag zählt, sowohl für die Arbeitnehmer dort als auch für die ökonomische Situation.“

Der Verwaltungsrat der Opel-Konzernmutter hatte sich nicht auf einen der beiden Bieter - den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna und den belgischen Finanzinvestor RHJ international - einigen können. Die noch offenen Punkte sollen nun in erneuten Gesprächen zwischen der deutschen und der US-Seite Anfang kommender Woche geklärt werden.

Anzeige

Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hatte zuvor GM aufgefordert, die Verhandlungen über die Zukunft von Opel „so schnell wie möglich“ wieder aufzunehmen. „Keiner der Beteiligten sollte ein Interesse daran haben, dem Vorwurf kühler Verhandlungstaktiererei ausgesetzt zu sein“, sagte Guttenberg der „Welt am Sonntag“. „Objektiv dürfte GM eine Entscheidung jederzeit möglich sein. Bund und Länder haben alle Informationen vorgelegt, die dafür notwendig sind.“ General Motors sei „ein selbstständiges und in mancherlei Hinsicht ein bemerkenswertes Unternehmen“, fügte er hinzu.

ddp