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Wirtschaft General Motors verkauft Geländemarke Hummer
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16:45 02.06.2009
GM hat die Geländemarke Hummer verkauft. Quelle: Gabriel Bouys/AFP

Dies teilte GM am Dienstag mit. Der Verkauf der Kultmarke soll bis September abgeschlossen sein.

Nach Angaben von General Motors rettet das Geschäft etwa 3000 Arbeitsplätze in den Vereinigten Staaten. Der Verkauf von Hummer werde „die Neuaufstellung von GM als schlankeres, wettbewerbsfähigeres Unternehmen beschleunigen“, erklärte der Nordamerika-Chef von GM, Troy Clarke. Er sei sich sicher, dass „Hummer unter dem neuen Eigentümer global erfolgreich sein“ werde.

GM hatte seit Monaten nach einem Käufer für Hummer gesucht. Der Verkauf der spritfressenden Großfahrzeuge war im vergangenen Jahr um 51 Prozent eingebrochen, mehr als bei jeder anderen Marke in den USA. An dem aus dem Militärfahrzeug Humvee hervorgegangenen Auto scheiden sich in den USA die Geister: Gegner sehen es als Inbegriff sinnloser Verschwendung, Fans schätzen seine PS-starke Geländegängigkeit.

Zum Kaufpreis machte GM keine Angaben. Dem „Wall Street Journal“ zufolge erhielt der Konzern für die Marke Hummer Angebote in Höhe von etwa 500 Millionen Dollar (353 Millionen Euro). Außer Hummer will GM bis Jahresende auch die Marken Saab und Saturn abstoßen. Bereits beschlossen ist das Ende der Marke Pontiac.

Derweil erteilte ein New Yorker Insolvenzrichter dem Detroiter GM-Konzern die Erlaubnis, zur Sicherung seines Bestands Finanzhilfen der US- und der kanadischen Regierung in Höhe von 33,3 Milliarden Dollar anzunehmen. Diese Finanzspritzen sind Teil des Sanierungsplans, der am Vortag in Washington vorgestellt wurde. Der Insolvenzrichter entschied in der Nacht zu Mittwoch, dass GM sofort eine ersten Tranche von 15 Milliarden Dollar für Zahlungen an Mitarbeiter und Zulieferer nutzen dürfe. Das 1908 gegründete Traditionsunternehmen GM hatte am Montag vor einem Gericht in New York einen Antrag auf Gläubigerschutz gestellt.

afp

Die Aktionäre taten das, was ihnen als einziges Mittel übrig blieb: Sie schimpften und jammerten. „Willkür“ sei diese Hauptversammlung der Hypo Real Estate (HRE), klagte einer der Kleinaktionäre am Dienstag im Kongresszentrum der Münchener Messe.

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