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11:12 25.11.2012
Vor der SPD-Zentrale haben mehr als tausend Bürger gegen Fluglärm demonstriert. Quelle: dpa
Berlin/Wiesbaden/Frankfurt

Mehr als tausend Bürger haben am Samstag in Berlin und anderen Städten gegen Fluglärm demonstriert. Der Protest richtete sich auch gegen die geplanten Flugrouten für den von Pannen begleiteten Hauptstadtflughafen und gegen Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD). In der Hauptstadt kamen nach Angaben der Polizei rund 1000 Demonstranten zusammen. Sie zogen vom Potsdamer Platz zu einer Kundgebung vor die SPD-Parteizentrale. Rund um den Airport in Frankfurt/Main hängten Fluglärmgegner Protestbanner an dutzende Brücken. In München gingen mehr als 300 Menschen gegen nächtlichen Fluglärm auf die Straße.

Die Fluglärmgegner in Berlin kritisierten, Wowereit nehme die Sorgen der Bürger nicht ernst und entziehe sich dem Dialog. Die SPD müsse sich fragen lassen, ob sie weiterhin eine Volkspartei bleiben wolle oder eine Klientel-Partei für die Fluglärmlobby. Die Bürgerinitiative als Veranstalter der Demonstration in Berlin sprach von etwa 3000 bis 4000 Teilnehmern.

Von Wiesbaden über Frankfurt bis Mainz und in den Vordertaunus sind Protestbanner auf Brücken angebracht worden, wie eine Sprecherin von den Bürgerinitiativen gegen den Flughafenausbau sagte. „Unser Widerstand ist ungebrochen, wir wollen noch eine ganze Weile durchhalten“, sagte sie. In London protestierten Anwohner des Großflughafens Heathrow in Pyjama und Nachthemd gegen Fluglärm.

In Brandenburg läuft derzeit der Endspurt für das Volksbegehren für ein striktes Nachtflugverbot am künftigen Hauptstadtflughafen zwischen 22.00 Uhr und 6.00 Uhr. Bis 3. Dezember müssen 80.000 Unterschriften vorliegen. Anfang November waren nach Angaben der Organisatoren zwischen 50.000 und 60.000 Unterschriften zusammen gekommen. In Berlin war das Volksbegehren gescheitert.

Der neue Hauptstadtflughafen BER soll nach dreimaliger Terminverschiebung am 27. Oktober 2013 den Betrieb aufnehmen. Viele Bürger warten noch auf Schallschutz. Die Kosten des Projekts wurden im Jahr 2006 auf zwei Milliarden Euro veranschlagt, inzwischen werden 4,3 Milliarden Euro erwartet.

dpa

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