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Wirtschaft Euro-„Rettungsfonds“ auf gutem Weg
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15:59 16.04.2010
Der Vorsitzende der Euro-Finanzminister, Jean-Claude Juncker (r.) und der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet.
Der Vorsitzende der Euro-Finanzminister, Jean-Claude Juncker (r.) und der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet. Quelle: dpa
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EU-Währungskommissar Olli Rehn hatte diesen Fonds am Mittwoch ins Gespräch gebracht, um Schuldenkrisen wie in Griechenland künftig zu verhindern. „Wir haben Mängel bei unserem Überwachungssystem entdeckt und in unserem Arsenal für Reaktionen. Es geht darum, diese Schwäche auszubügeln“, sagte der luxemburgische Premier und Schatzminister. Die Kommission solle dazu bald detaillierte Vorschläge machen.

Droht einem Land die Pleite, soll ein gemeinsames „permanentes Hilfsinstrument“ der anderen Euro-Länder den Schuldensünder retten, hatte Rehn gesagt. Details dazu, wer in den Fonds einzahlen soll und wie viel Geld er braucht, gibt es bisher nicht. Das Hilfsinstrument soll nach Vorstellung Rehns nur der allerletzte Ausweg sein.

Juncker sagte, dass Griechenland bisher keine Antrag auf Milliardenhilfen stellte. Die Euro-Staaten wollen notfalls mit bis zu 30 Milliarden Euro im ersten Jahr einspringen.

dpa

16.04.2010
Lars Ruzic 16.04.2010
Albrecht Scheuermann 16.04.2010