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Wirtschaft Eisenacher Opel-Betriebsratschef kritisiert Fiat-Pläne
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18:34 04.05.2009
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Mitarbeiter der Opel Eisenach GmbH Quelle: Jens-Ulrich Koch/ddp
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Ganz sicher werde man jedoch nicht die Schließung eines der vier Standorte in Deutschland akzeptieren. Die Eisenacher Belegschaft zeige sich solidarisch mit ihren Kollegen in Kaiserslautern, betonte er.

Laut Lieske ist den Beschäftigten klar, dass die Rettung von Opel mit Einschnitten verbunden sei. Es gebe von Seiten der Arbeitnehmer jedoch ein „ganz klares Dogma“, dass keine Werkschließungen oder betriebsbedingten Kündigungen zugelassen werden dürften. Dass Fiat das Werk Eisenach erhalten wolle, überrasche ihn nicht, sagte Lieske. Er sei immer relativ zuversichtlich für das Werk gewesen.

Lieske reagierte damit auf Andeutungen von Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) nach einem Gespräch mit Fiat-Chef Sergio Marchionne. Demnach will der italienische Autokonzern bei einem Einstieg bei Opel offenbar nicht alle Werke erhalten. Bedroht wäre vor allem das Motoren- und Komponentenwerk in Kaiserslautern mit rund 3300 Beschäftigten. Die drei Endmontagewerke Rüsselsheim, Bochum und Eisenach sollten dagegen weiter betrieben werden.

ddp