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Wirtschaft Dow Jones klettert über 14.000 Punkte
Mehr Welt Wirtschaft Dow Jones klettert über 14.000 Punkte
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10:34 02.02.2013
Der Dow Jones ist erstmals seit fünf Jahren über 14.000 Punkte geklettert. Quelle: dpa
New York

Das Freitagsplus bescherte dem Leitindex auch eine positive Wochenbilanz von 0,8 Prozent. Im Januar summierte sich der Gewinn des Leitindex auf 5,8 Prozent. Dies war gleichzeitig der höchste Dow-Anstieg in einem Januar seit 1994. Der breit gefasste S&P-500-Index stieg am Freitag um 1,01 Prozent auf 1513,17 Punkte und erklomm damit ebenfalls den höchsten Schlussstand seit über fünf Jahren. Der Nasdaq-Composite-Index kletterte um 1,18 Prozent auf 3179,10 Punkte und der Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 1,19 Prozent auf 2763,96 Punkte.

Im Fokus der Anleger stand der positiv gewertete Arbeitsmarktbericht. Die Zahl der in den Vormonaten geschaffenen Jobs wurde deutlich nach oben korrigiert. Mit dem Konsumklima der Uni-Michigan, dem ISM-Einkaufsmanagerindex und den Bauausgaben konnte eine Reihe weiterer Konjunkturdaten positiv überraschen. Die Aussichten für den US-Aktienmarkt bleiben nach Auffassung einer Portfolio-Managerin auf mittlere bis lange Sicht positiv. „Viele Unternehmen in den USA sind bilanziell gut aufgestellt und der Immobilienmarkt erholt sich“, sagte sie. Zudem stütze die weiterhin lockere Geldpolitik der US-Notenbank. Voraussetzung für weitere Kursgewinne sei aber, dass der US-Haushaltsstreit gelöst werde.

Unter den Einzelwerten stachen Aktien der Pfizer-Tiermedizinsparte Zoetis hervor, die einen erfolgreichen Börsengang hinlegten. Der erste Kurs von 31,50 US-Dollar lag mehr als 21 Prozent über dem Ausgabekurs von 26 Dollar. Zu Handelsschluss kostete das Papier mit 31,01 Dollar noch gut 19 Prozent mehr. Seit das Internet-Netzwerk Facebook im Mai 2012 an die Börse gegangen war, ist dies der größte IPO in den USA. Der Pharmakonzern Pfizer, der rund 17 Prozent der Zoetis-Anteile auf den Markt brachte, konnte damit 2,24 Milliarden Dollar erlösen. Die Pfizer-Titel legten um 1,3 Prozent zu.

Bei Merck & Co ließ die Zahlenvorlage die Aktien um mehr als drei Prozent absacken. Der Pharmakonzern hatte auch im Schlussquartal unter der Konkurrenz durch Nachahmermittel sowie ungünstigen Wechselkursen gelitten: Umsatz und Gewinn waren zurückgegangen. Beste Aktie im Leitindex waren Bank of America mit einem Gewinn von knapp dreieinhalb Prozent.

Die Anteilsscheine von ExxonMobil schlossen kaum verändert, obwohl ein starkes Raffinerie-Geschäft dem Ölkonzern im Schlussquartal die Kasse gefüllt hatte, so dass der Gewinn um sechs Prozent auf 45 Milliarden Dollar gestiegen war. Eine ähnliche Geschäftsentwicklung konnte Konkurrent Chevron vorweisen, dessen Aktien 1,17 Prozent gewannen.

Der Euro fiel im späten US-Handel von seinem Tageshoch über 1,37 Dollar ab, stand zuletzt aber immer noch klar im Plus bei 1,3652 Dollar. Am Markt für Staatsanleihen fielen richtungweisende zehnjährige Papiere um 10/32 Punkte auf 96 14/32 Punkte und rentierten mit 2,03 Prozent.

dpa

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