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Wirtschaft Deutsche-Bank-Chef: Aufschwung bleibt anfällig
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10:57 27.05.2010
Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann. Quelle: dpa
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Die Nachwehen der Finanzkrise seien nach wie vor zu spüren, zudem seien mit der Schuldenkrise und dem Druck auf den Euro neue Probleme zu bewältigen. Diese machten es nicht leichter, den richtigen Zeitpunkt für einen Ausstieg aus den staatlichen Stützungsprogrammen und für einen Einstieg in neue regulatorische Maßnahmen zu finden.

Weltweit werden verschiedene Maßnahmen diskutiert, um Spekulation einzudämmen und die Finanzbranche an den Folgen der Krise zu beteiligen. „Keine Frage: Wir müssen das Finanzsystem stabiler machen und Schwächen, die sich in der Krise gerade auch bei Banken gezeigt haben, konsequent beseitigen. Davon gibt es eine ganze Reihe: zu wenig Eigenkapital und Liquidität, zu viel Risiko, zu wenig Transparenz, falsche Anreize und einiges mehr“, führte Ackermann aus.

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Es gelte jedoch, in einem engen Dialog aller Betroffenen „das richtige Maß, die richtige Balance an Regulierung zu finden“. Der Banker betonte: „Verbalattacken auf sogenannte Spekulanten und Polit- Rhetorik, die von einem „Krieg“ zwischen Märkten und Staat spricht, sind einem solchen Dialog nicht zuträglich und nicht zielführend.“

dpa

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